Chrysler Dodge Ram breit

Auch 69.000 Geländewagen Dodge Ram sind von der Rückrufaktion betroffen. - Bild: Chrysler

Das teilte die Fiat-Tochter am gestrigen Mittwochabend in Detroit mit. Der Löwenanteil der insgesamt rund 840.000 betroffenen Fahrzeuge befinde sich in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Technische Probleme mit Kopfstützen und Airbags

Allein 490.000 Fahrzeuge sollen auf die Funktion der Kopfstützen hin untersucht werden, welche sich bei einem Unfall mit dem Kopf nach vorn bewegen. Bei weiteren 282.000 Wagen gehe es um die Airbags. Zudem werden 69.000 Geländewagen der Marke Ram wegen anfälliger Software zurück in die Werkstatt gerufen. Mehr als 1.000 Minibusse, die noch gar nicht im Handel angekommen waren, sollen ebenfalls noch einmal untersucht werden.

Erst Mitte Juni mußte Chrysler auf Druck der US-Verkehrssicherheitsbehörde einen der größten Rückrufe der Vereinigten Staaten starten. Die NHTSA hatte von dem Hersteller verlangt, insgesamt 2,7 Millionen ältere Jeep Grand Cherokee und Jeep Liberty unter die Lupe zu nehmen. Die Beamten fürchten, dass der Tank bersten und ein Feuer entstehen könnte, wenn die Geländewagen von hinten gerammt werden. Die NTHSA zählte bis zurück ins Jahr 1996 Dutzende derartige Unfälle auf mit 51 Todesopfern.

Zahl der zurückgerufenen Fahrzeuge deutlich gestiegen

Mit diesen neuen Rückrufen erhöht sich die Gesamtzahl der Rückrufaktionen in diesem Jahr auf 12 – mit fast 3,3 Millionen Fahrzeugen. Im Vergleich mußten im vergangenen Jahr etwa 1,3 Millionen Fahrzeuge in 13 Rückrufaktionen in die Werkstätten einrücken.

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dpa/Detroit News/Guido Kruschke