Mitsubishi i-miev

Mitsubishi i-MiEV zum Härtetest antreten. Mit vier von fünf möglichen Punkten hat der Mitsubishi i-MiEV den Crashtest bestanden. - Bild: Mitsubishi

Erfolg für den kleinen Japaner.

Der TÜV Rheinland liess den neuen Mitsubishi i-MiEV zum Härtetest antreten. Mit vier von fünf möglichen Punkten bestand der Elektroflitzer den European New Car Assessment Programme (Euro NCAP). Das Ziel von TÜV Rheinland: „Elektroautos müssen genauso sicher sein wie Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb“, so Dr. Thomas Aubel, als Vorstand Mobilität bei TÜV Rheinland weltweit verantwortlich für die Prüfdienstleistungen rund um Elektromobilität.

Die Crashversuche umfassten einen Frontalaufprall, einen Seitenaufprall mit einer fahrbaren deformierbaren Barriere, einen seitlichen Pfahlaufprall, eine Serie von Aufprallversuchen zum Fußgängerschutz sowie eine Versuchsreihe zur Überprüfung der Schutzwirkung von Fahrer- und Beifahrersitz. Neben den bekannten Anforderungen an den Insassenschutz muss bei Elektrofahrzeugen unter allen Umständen gewährleistet sein, dass die Fahrzeuginsassen bei einem Unfalls keinen Gefährdungen durch noch fließenden Strom ausgesetzt sind.

Mitsubishis i-MiEV war der erste Streich – weitere Tests werden folgen

Das gute Abschneiden des Mitsubishi i-MiEV im Crashtest ist auch darauf zurückzuführen, dass keinerlei Probleme im elektrischen System des Fahrzeugs auftraten und die Batterien bei keinem Aufprall Schaden nahmen.

In nächster Zeit sind bei TÜV Rheinland Crashtests mit weiteren Elektroautos durch Euro NCAP geplant. „Auch für diesen Bereich der Versuchs- und Homologationsdienstleistungen haben wir die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, unseren Kunden ein verlässlicher und leistungsstarker Entwicklungspartner zu sein“, erklärt TTAI-Geschäftsführer Schmitz.