• Mit Startnummer 34 in Le Mans auch diesmal wieder dabei: MVI Group und der Schweizer Rennstall Race Performance mit einem Oreca Spyder 03. - Bild: Kristof Vermeulen

    Mit Startnummer 34 in Le Mans auch diesmal wieder dabei: MVI Group und der Schweizer Rennstall Race Performance mit einem Oreca Spyder 03. - Bild: Kristof Vermeulen

  • Auf der Rennstrecke in Imola testen MVI Group und Race Performance die vorgenommene Fahrwerksoptimierung unter Rennbedingungen. - Bild: Kristof Vermeulen

    Auf der Rennstrecke in Imola testen MVI Group und Race Performance die vorgenommene Fahrwerksoptimierung unter Rennbedingungen. - Bild: Kristof Vermeulen

  • Keine 900 Kilogramm wiegt der offene Rennbolide mit Leichtbau-Monocoque aus CFK-Werkstoff und Hilfsrahmen. - Bild: Kristof Vermeulen

    Keine 900 Kilogramm wiegt der offene Rennbolide mit Leichtbau-Monocoque aus CFK-Werkstoff und Hilfsrahmen. - Bild: Kristof Vermeulen

  • Befeuert wird der LMP2 von einem modifizierten 6-Zylinder Judd-BMW-Rennmotor. Die Kraft überträgt ein sequentielles 6-Gang-Getriebe von Xtrac. - Bild: Kristof Vermeulen

    Befeuert wird der LMP2 von einem modifizierten 6-Zylinder Judd-BMW-Rennmotor. Die Kraft überträgt ein sequentielles 6-Gang-Getriebe von Xtrac. - Bild: Kristof Vermeulen

  • Mechanik vom Feinsten: Liegendes Feder-Dämpfer-System an der Hinterachse des LMP2. - Bild: Kristof Vermeulen

    Mechanik vom Feinsten: Liegendes Feder-Dämpfer-System an der Hinterachse des LMP2. - Bild: Kristof Vermeulen

  • Härtetest: Rund 5000 Kilometer bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 330 km/h spulen die Fahrzeuge während der 24 Stunden in Le Mans ab. - Bild: Kristof Vermeulen

    Härtetest: Rund 5000 Kilometer bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 330 km/h spulen die Fahrzeuge während der 24 Stunden in Le Mans ab. - Bild: Kristof Vermeulen

  • Fingerspitzengefühl: Feintuning am Feder-Dämpfer-System der Vorderachse. - Bild: Kristof Vermeulen

    Fingerspitzengefühl: Feintuning am Feder-Dämpfer-System der Vorderachse. - Bild: Kristof Vermeulen

  • Von der MVI Group erarbeitete Technik soll das Federverhalten des Fahrzeugs für das  Rennen optimieren. - Bild: Kristof Vermeulen

    Von der MVI Group erarbeitete Technik soll das Federverhalten des Fahrzeugs für das Rennen optimieren. - Bild: Kristof Vermeulen

  • MVI-Geschäftsführer Rainer Kurek (Mitte): \"Langstreckenrennen wie Le Mans liefern für die Serienentwicklung von immer leichteren Automobilen beste Informationen.\" - Bild: Kristof Vermeulen

    MVI-Geschäftsführer Rainer Kurek (Mitte): \"Langstreckenrennen wie Le Mans liefern für die Serienentwicklung von immer leichteren Automobilen beste Informationen.\" - Bild: Kristof Vermeulen

  • Starbesetzung: Jeroen Bleekemolen, einer der erfolgreichsten und schnellsten Rennfahrer der Welt der Le Mans-Series fährt für MVI Group und Race Performance beim diesjährigen 24h-Rennen von le Mans. - Bild: Jeroen Bleekemolen

    Starbesetzung: Jeroen Bleekemolen, einer der erfolgreichsten und schnellsten Rennfahrer der Welt der Le Mans-Series fährt für MVI Group und Race Performance beim diesjährigen 24h-Rennen von le Mans. - Bild: Jeroen Bleekemolen

Mit Know-how aus der Fahrzeug-Erprobung und -Optimierung sowie dem erforderlichen Datenmanagement engagiert sich das Münchener Entwicklungs- und Beratungshaus MVI Group beim 24h-Rennen in Le Mans. Augenmerk der MVI Group-Ingenieure liegt beim diesjährigen Rennen auf der fahrdynamischen Optimierung von Fahrwerk, Chassis und Aerodynamik des Oreca-Rennfahrzeugs von Race Performance.

Aerodynamik und Rollwiderstand sollen möglichst stabil bleiben

Die MVI-Ingenieure wollen diesmal das Fahrverhalten des LMP2-Prototypen an Vorder- und Hinterachse derart verbessern, dass auf der unebenen Rennstrecke von Le Mans durch das Ein- und Ausfedern des Fahrwerks der Winkel des Frontspoilers sich nur in einem sehr engen Toleranzbereich verändert. Aufwendige Messreihen und Analysen verifizieren das optimale Ergebnis. Die Ingenieure wollen erreichen, dass Aerodynamik und Rollwiderstand möglichst stabil bleiben. Zugleich verbessern sie hierdurch die Bodenhaftung und das Anbremsverhalten, was der aktiven Fahrzeugsicherheit dient.

Zusätzlich verantwortet die MVI-Group für Le Mans das Reifenmanagement und Tyre Pressure Monitoring. Darüber hinaus werden die Ingenieure mit einem mobilen Messlabor durch chemische und physikalische Analysen des Motoröls Aussagen über den aktuellen Zustand des Motors und damit die Dauerfestigkeit des Antriebs treffen.

Bereits vor einem Jahr bedienten sich die Schweizer des Expertenwissens und Know-hows der Münchener Fahrzeugentwickler und sicherten sich dadurch die erfolgreiche Zielankunft beim 24h-Rennen von Le Mans.

Analysen der MVI Group ergaben beim modifizierten und besonders leistungsstarken Judd-BMW-Triebwerk des Oreca-Rennfahrzeugs im hohen Drehzahlbereich des Motors zu hohe Schwingungsbelastungen auf das aus leichtem CFK-Werkstoff gefertigten Monocoque-Chassis. Während des Rennens hätte dies ein Versagen der A-Frames bedeuten können. Die in sprichwörtlich letzter Minute von den Ingenieuren der MVI Group erarbeitete Lösung brachte 2012 das Team von Race Performance letztendlich sicher ins Ziel.

Zwischenzeitlich reagierte auch der Chassis-Hersteller und ließ die Empfehlungen der Münchener Experten in die Modifikation der aktuellen Konstruktion einfließen.

Mit optimierter Fahrdynamik sowie einer Star-Besetzung im Cockpit, unter anderem mit dem Langstreckenspezialisten und Le Mans-Sieger Jeroen Bleekemolen, rechnet sich Race Performance für das diesjährige 24h-Rennen in Le Mans sehr gute Chancen aus.

Leichtbau ist für die Automobilhersteller zentrales Entwicklungsthema

Für die Automobilhersteller zählt Leichtbau längst zu einem zentralen Entwicklungsthema. “Langstreckenrennen wie Le Mans liefern für die Serienentwicklung von immer leichteren Automobilen beste Informationen”, begründet MVI-Geschäftsführer Rainer Kurek das wiederholte Engagement seines Hauses beim 24h-Rennen von Le Mans.

Eine Kernkompetenz des Münchener Entwicklungs- und Beratungshauses ist die Ermittlung und Analyse von Lastkollektiven, wie sie beim Zusammentreffen von Extremleichtbau mit den hohen Beanspruchungen im Motorsport auftreten. Letztendlich geht es darum, leichtere Fahrzeugkonzepte entwickeln zu können. “Le Mans bedeutet in dieser Hinsicht Erfahrungsaufbau unter allerhärtesten Bedingungen und ist der ideale Ort, um wertvolle Betriebsfestigkeitsanalysen durchführen zu können, die wir dann bei Serienentwicklungen sehr wohl zu nutzen wissen”, betont Kurek.

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Bernhard Rose