Blick auf die neue Generation der aktiven Hinterachslenkung AKC von ZF vor hellem Hintergrund.

In der zweiten Generation der aktiven Hinterachslenkung AKC bieten die Aktuatoren nun eine Stellkraft von elf statt bislang acht kN. Bild: ZF

| von Götz Fuchslocher

Ein höherer Lenkwinkel der ZF-Lösung soll die Wendigkeit langer Fahrzeuge erhöhen sowie Steer-by-wire die Einbindung in automatisierte Fahrfunktionen vereinfachen. Die Aktuatoren der zweiten Generation der aktiven Hinterachslenkung AKC bieten nun eine Stellkraft von elf statt bislang acht kN, was den Einsatz in Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen Gewicht ermöglicht.

Ein verbesserter Stellhub erlaube nun einen Einschlag der Hinterräder um zehn statt bislang 4,5 Grad. Damit unterstütze man vor allem Fahrzeugmodelle, die batterieelektrisch angetrieben werden und aufgrund der bei ihnen gewöhnlich zwischen den Achsen platzierten Energiespeicher über einen längeren Radstand verfügen, so ZF.

Eine weitere Neuerung der AKC besteht im Steer-by-wire-System, das auf einer neuen Elektronik-Architektur aufbaut. Das von ZF entwickelte Steuergerät soll dank modernster Cybersecurity gegen Hackerangriffe geschützt sein und mit aktuellen Park- und Lenkassistenten zusammenarbeiten. So lassen sich ZF zufolge selbst größere Limousinen leicht durch enge Gassen und Parkhäuser steuern. Die zweite Generation der AKC feiert ihre Premiere im Dezember in einem Oberklasse-Modell, dessen Wendekreis um zwei Meter kleiner ausfalle als in der vorangehenden Fahrzeuggeneration. Weitere Modelle mit Hinterachslenkung sollen folgen.

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