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Auf die Erfordernisse von Elektrofahrzeugen abgestimmt: Neuer Ganzfahrzeugprüfstand am Fraunhofer LBF (Foto: Fraunhofer LBF, Darmstadt)

Bisher waren am Institut Prüfungen nur für das Fahrwerk möglich, jetzt können alle relevanten Kräfte über die Achsen in die Karosserie eingeleitet werden. Optimal ergänzt um numerische Analysen dieser Baugruppen. Zusätzlich können die im Fahrbetrieb auftretenden Belastungen durch Fahrbetriebsmessungen mit LBF-eigenen Messrädern erfasst werden.

Der neue Ganzfahrzeugprüfstand wurde in Bezug auf die Vertikal-, die Längs- und die Bremskräfte mit verstärkten Hydraulikzylindern ausgestattet. Damit können auch Fahrzeuge mit höheren Leergewichten problemlos getestet werden. Dies ist vor allem für Elektroautos mit ihren schweren Batterien sowie für Sicherheitsfahrzeuge wichtig. So können Fahrzeuge bis zu einem Gewicht von sechs Tonnen geprüft werden.

 Der Prüfstand baut auf dem MTS 329 LT Modell auf und bietet die Möglichkeit, an jedem Rad alle sechs physikalischen Freiheitsgrade zu simulieren. Finanziert wurde das neue System mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket I der Bundesregierung.

Speziell bei der Prüfung von Elektrofahrzeugen will das Fraunhofer LBF wieder seiner Rolle als Vorreiter bei der Festlegung von Prüfstandards gerecht werden und gemeinsam mit Industriepartnern die Betriebsfestigkeit und Zuverlässigkeit der neuartigen Fahrzeugkonzepte nachweisen.

„Elektrofahrzeuge werden in vielen Aspekten anders als herkömmliche Pkw sein. Dem können wir besonders gut mit der Verknüpfung von numerischer Simulation und experimentellen Verfahren begegnen, die kennzeichnend für unsere Arbeitsweise ist. Sehr hilfreich wird dabei unser neuer Ganzfahrzeugprüfstand sein”, sagt Institutsleiter Prof. Dr. Holger Hanselka. www.lbf.fraunhofer.de