BMW i3 Crashtest

Beim BMW i3 wurde unter anderem das Fehlen der hinteren Gurtwarner sowie der Fußgängerschutz kritisiert. - Bild: Euro NCAP

Der bayerische Kompaktstromer ist das erste E-Fahrzeug aus Carbon. Die Tester bemängelten den schlechten Fußgängerschutz durch die Fronthaube und die A-Säulen und fehlende Sicherheitssysteme. So sind Gurtwarner für die Rücksitze nicht Serie, außerdem wurde der fehlende Speed-Limiter bemängelt, der nur in Verbindung mit anderen Helfern als Option erhältlich ist.

Dehalb vergab Euro NCAP nur 57 Prozent für den Fußgängerschutz und 55 Prozent für die Assistenzsysteme. Letzteres verhindert fünf Sterne.

Kompaktstromer verpaßt Bestnote

Beim Test blieb die Fahrgastzelle stabil. Dank Airbags sowie Gurtstraffer besteht ein guter Schutz für Personen. Auch im Seitencrash konnte das Fahrzeug überzeugen.

Im Fußgängerschutz erhält das E-Auto aber nur 21 von 36 möglichen Punkten. Zu aggressiv gestaltet sind Vorderkante und seitliche Bereiche der Motorhaube sowie die Pfosten der Windschutzscheibe. Dies ist ein Manko, gerade weil der Elektro-BMW als modernes Auto für Metropolen konzipiert wurde. Somit sollte der Fußgängerschutz einen besonderen Stellenwert haben.

BMW hat sich der Sache nun angenommen und prüft das Ergebnis.

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Auto Bild/Auto Reporter/Guido Kruschke