Nvidia Drive PX

Das System Drive PX ist in der Lage, die Daten von 12 Kameras sowie von Lidar, Radar und Ultraschallsensoren gemeinsam auszuwerten. Bild: Nvidia

“Der Nvidia Drive PX ist nicht größer als eine Lunchbox und hat die Rechenleistung von 150 Macbook-Pro-Laptops”, sagte Jen-Hsun Huang, Chef und Mitgründer von Nvidia. “Mit ihren zahlreichen Kameras und Bildschirmen werden zukünftige Autos ihre Umgebung wahrnehmen und immer besser verstehen.” Das System sei in der Lage, die Daten von 12 Kameras sowie von Lidar, Radar und Ultraschallsensoren gemeinsam auszuwerten. Das erlaubt Algorithmen, das komplette 360°-Umfeld um das Auto herum präzise zu verstehen, um eine solide Darstellung einschließlich statischer und dynamischer Objekte auszugeben.

Autos könnten zukünftig mit Hilfe des Drive PX beispielsweise freie Parkplätze in einem sehr vollen Parkhaus finden und dort autonom einparken. Später fahre das Auto wieder allein zum Fahrer zurück, nachdem dieser es über sein Smartphone gerufen hat.

Audis Elektronik-Entwicklungschef Ricky Hudi erklärte, Audi sehe in Drive PX ein “entscheidendes Werkzeug für die weiterführende Forschung und Entwicklung.” Nvidia kündigte auch eine Zusammenarbeit mit Daimler und Volvo an.

Neben dem System zur Entwicklung von Autopilot-Funktionen präsentierte Nvidia einen Rechner für hochentwickelte digitale Cockpit-Systeme. Diese fahrzeuginternen Automotive-Computer basieren nach den Worten von Huang auf der gleichen Architektur wie die aktuell leistungsfähigsten Supercomputer.

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gp