• Porsche 911 - ein Klassiker im neuen Kleid. - Bild: Porsche

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Darauf haben Porsche-Fans und Sportwagenfreunde gleichermaßen gewartet. Nach Studienskizzen, Bildretuschen und Erlkönigen zeigen amerikanische Internetblogs bereits die ersten Aufnahmen des fertigen 911 aus der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Porsche wird sich die Präsentation seiner Ikone allerdings anders vorgestellt haben, denn erst zur IAA sollten die Hüllen fallen.

Legt man einen Neunelfer neu auf, kann man viel falsch machen, die große Fangemeinde ist als gnadenlos bekannt. Optisch ist die Neuauflage des Klassikers also keine Revolution. Die Veränderungen sucht man eher in den Details. Es bleibt natürlich bei der klassischen Silhouette. Die Front wirkt jetzt gedrungener und ein Stück markanter. Während es vorne bei den bekannt stark gewölbten Radhäusern bleibt, fallen am Heck sofort die schlitzförmigen LED-Leuchten auf.

Abmessungen lassen Hybrid-Version zu

In den Abmessungen ist der Neue deutlich länger und etwas flacher geworden. 4,49 Meter in der Länge, 1,87 Meter in der Breite und 1,29 Meter in der Höhe misst die Modellreihe mit dem internen Kürzel 991 und ist damit 56 Millimeter länger, 65 Millimeter breiter und 11 Millimeter flacher als sein Vorgänger. Dadurch werden die Überhänge kürzer und die Ingenieure haben ausreichend Platz um den Elektromotor der kommenden Hybrid-Version unterzubringen. An den klassischen Rundscheinwerfern hält Porsche fest.

Weitere Neuerungen findet der Sportwagenfreund im Cockpit. Der Mitteltunnel, der sich optisch stark am großen Bruder Panamera orientiert, bietet unter anderem einen Schalthebel an, der näher am Lenkrad liegt. Die Konsole steigt nach vorne leicht an und ist mit zahlreichen Schaltern versehen. Wie beim Vorgänger blickt der Fahrer auf insgesamt fünf Rundinstrumente. Vier davon verfügen über eine Analog-Anzeige, eines fungiert als Multifunktionsbildschirm. Das Zündschloss ist da, wo es beim 911 immer schon war: nach alter Porsche-Tradition links neben dem Lenkrad.

Mehr Leistung bei weniger Verbrauch

Wie es bei Sportwagen so üblich ist, wurde die Leistung erneut erhöht. Der neue 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxer im Carrera leistet nun 350 PS. Die 3,8-Liter-Version im Carrera S bringt es auf 400 PS. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert die kleinere Version mit Doppelkupplungsgetriebe in 4,6 Sekunden, der Carrera S kommt auf 4,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des Carrera S soll bei knapp über 300 km/h liegen.

Der neue Porsche 911 ist aber nicht nur schneller, sondern auch sparsamer geworden: Zwischen 8,2 und 8,7 Litern auf 100 Kilometer liegt der durchschnittliche Benzinverbrauch je nach Motorversion, die CO2-Emissionen gibt der Hersteller mit 194 bzw. 205 g/km an.

Sieben-Gang-Menü mit Schaltwippen

Der Handschalter hat erstmals sieben Gänge. Auch die manuelle Betätigung des PDK-Getriebes haben die Ingenieure aus Zuffenhausen überarbeitet. Verschwunden sind die Lenkradknöpfe, fortan gibt es intuitiv funktionierende Schaltwippen.

Porsches Fahrplan für den 911

Seine offizielle Weltpremiere feiert der neuaufgelegte Klassiker auf der Internationalen Automobil Austellung in Frankfurt vom 15. bis 25. September.Zu den Händlern rollt er erst ab dem 3. Dezember.

Bei den Händlern sollen die ersten Exemplare in Form des 911 Carrera und Carrera S als Coupé und Cabrio ab Dezember 2011 stehen – ab 90.000 Euro aufwärts. Die Allradversionen sind für Dezember 2012 geplant. Ab 2013 soll das 911-Portfolio mit dem 911 Turbo erweitert werden, das aufgeladene Cabrio folgt 2014. Auch ein GT3 ? wahrscheinlich der letzte mit Saugmotor ? und ein GT2 RS sind in Vorbereitung.

Pressefilm 911 Carrera Coupé und Carrera S Coupé

Offizielles Porsche 911-Video von Erprobungsfahrten in Südafrika

Alle Bilder zum Stichwort Porsche

kru