Premiere: Neuer Superleichtbau-Rennwagen mit Materialien von Evonik. Bild:Evonik

Premiere: Neuer Superleichtbau-Rennwagen mit Materialien von Evonik. Bild:Evonik

Seine Premiere war Mitte Juni beim Rennen auf dem Hockenheimring. Basis des neuen Wagens ist ein Roadster der Sportwagenschmiede Roding Automobile GmbH aus dem gleichnamigen Ort Roding im Bayerischen Wald.

Eingesetzt wird der Wagen von den Frankfurter Rennsportspezialisten Bremotion, die dem Fahrzeug auch den letzten Schliff für die Rennstrecke verpassten. „Mit diesem Rennsportprojekt vertiefen wir die Kompetenz von Evonik bei der Herstellung von Bauteilen aus unseren Spezialchemikalien und zeigen Partnern aus der Automobilindustrie ihre praktische Anwendung“, erklärt Eckart Ruban, Leiter des Automotive Industry Teams (AIT) von Evonik den Hintergrund des Engagements. Im AIT bündelt Evonik seine Automotive-Aktivitäten. Evonik nutzt den Wagen als Technologieträger und liefert dazu in einem ersten Schritt Lösungen in den Kompetenzfeldern Leichtbau, Kraftstoffeinsparung und Emissionsreduzierung. So verfügt der Bolide über Scheiben aus Plexiglas, die im Vergleich zu üblichen Verscheibungen für eine Gewichtseinsparung von circa 50 Prozent sorgen.

Den Roding Roadster als Rennfahrzeug setzt das AIT mit seinen Partnern in diesem Jahr erstmals ein. Der neue Rennwagen wird von einem 360 PS turbo-aufgeladenen Sechszylinder-Motor angetrieben, bietet ein CFK-Leichtbau-Chassis und wiegt 1.050 Kilogramm. „Der Superleichtbau-Sportwagen hat damit ideale Voraussetzungen für den Einsatz auf der Rennstrecke“, bestätigt Ruban optimistisch.

Alle Beiträge zum Stichwort Evonik

Evonik/Marina Reindl