Das P2-Hybridmodul besteht aus einer automatisierten Trennkupplung und der elektrischen Maschine.

Das P2-Hybridmodul besteht aus einer automatisierten Trennkupplung und der elektrischen Maschine. Bild: Schaeffler

Wie aus einer aktuellen Mitteilung Schaefflers hervorgeht, führt vor dem Hintergrund immer strengerer Emissionsziele des Gesetzgebers und dem weltweit steigenden Mobilitätsbedarf an einer weiteren Elektrifizierung des Antriebsstrangs kein Weg vorbei. So hält Prof. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und Vorstand Technologie im Jahr 2020 einen 20-prozentigen Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen für vorstellbar. Eine der Lösungen dafür soll das so genannte Hochvolt-Hybridmodul in P2-Anordnung bieten. Damit zeige man einen spannenden Ansatz zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs, der modular an eine Vielzahl von Antriebskonzepten angepasst werden könne, heißt es. Das P2-Hybridmodul besteht aus einer automatisierten Trennkupplung und einer elektrischen Maschine. Die Trennkupplung wird mittels eines elektromechanischen Zentralausrückers betätigt, der über einen Kugelgewindetrieb die Kupplung mechanisch ohne eine hydraulische Übertragungsstrecke betätigt. Dadurch werde außerhalb des Moduls kein weiterer Bauraum für die Aktorik benötigt. Zur Übertragung der Zugmomente des Verbrennungsmotors in Richtung Getriebe kommt ein Freilauf zum Einsatz, während Drehmomente in Richtung des Verbrennungsmotors über die Kupplung geführt werden. Die Kupplung könne trotz hoher Drehmomente schlank dimensioniert werden – ein Vorteil in puncto Bauraum und Kosten.