Ford Sync

Versteht nicht nur den kölschen Dialekt: Das Sync-Infotainment-System von Ford. – Bild: Ford

Dank tausender einprogrammierter Schlüsselbegriffe in unterschiedlichen Sprachen und Dialekten passt sich das System schnell an das Sprachmuster der jeweiligen Person an. So kann der Fahrer seine Kommandos dem Ford Sync-System buchstäblich so geben, wie ihm “der Schnabel gewachsen” ist. Zum Beispiel also in Bayerisch, in Schwäbisch oder in Liverpooler Englisch. “Nuance” ist einer der führenden Anbieter von Sprach-Verarbeitungslösungen für Geschäfts- und Privatkunden weltweit.

“In vielen Sprachen wie etwa Deutsch, Englisch oder Französisch beobachten wir zwar eine Abnahme regionaler Akzente”, sagte Dominic Watt von der University of York in Großbritannien. “Doch nach wie vor gehört der Dialekt zur Identität vieler Menschen. Es ist daher wichtig, diese regionalen Akzente zu berücksichtigen, um den Leuten ihre etwaige Scheu vor modernen, sprachgesteuerten Assistenzsystemen zu nehmen”.

Im Rahmen der Erstellung des Sync-Wörterbuchs für das Verstehen von Sprachbefehlen haben weltweit tausende Fahrer eine Vielzahl an Wörtern, Sätzen und Zahlen gesprochen. In den einzelnen Ländern wurden bei diesen Audio-Aufnahmen stets auch verschiedene Dialekte und Akzente berücksichtigt. Alleine in Deutschland wurden Sprachaufzeichnungen von Probanden aus allen 16 Bundesländern produziert.

Christof Kellerwessel, Elektronik-Entwickler bei Ford of Europe ergänzt: “Sprache mit regionalem Akzent gehört bei vielen Menschen zu ihrer Persönlichkeit. Mit Ford SYNC wollten wir dazu beitragen, dass wirklich jeder Autofahrer einfach und ungezwungen mit seinem Fahrzeug kommunizieren kann”.

Und Fatima Vital, Director Marketing Automotive and Consumer Electronics, Nuance Communications, ergänzte: “Nicht zuletzt dank der Erkennung von Dialekten ermöglicht Ford SYNC den Zugriff auf zahlreiche Fahrzeugfunktionen per Sprachbefehl – und steigert somit das positive Fahrerlebnis”.

gp