Für den neuen Aston Martin Rapide liefert Dow Automotive Systems mehrere Strukturklebstoffe auf

Für den neuen Aston Martin Rapide liefert Dow Automotive Systems mehrere Strukturklebstoffe auf Epoxid- und PU-Basis. (Bild: Aston Martin)

 Zu den Anwendungsbereichen gehören die Karosserie sowie die Verkleidung.

Zum Einsatz kommen Klebstoffe der Reihe Betamate. An der Karosserie spielen die Verwindungssteifigkeit und das Gewicht eine Rolle. Daher muss ein entsprechender Klebstoff sowohl hohe Steifigkeit als auch ein möglichst geringes Gewicht unterstützen.

Bei der Karosserie wurden drei Aluminiumtypen eingesetzt: Strangpressaluminium, Aluminiumguss und Aluminiumblech. Zur Fügung dieser Aluminiumtypen kam ein 1K Epoxid-Klebstoff von Dow Automotive zum Einsatz, der aufgrund seiner Härte alle drei Aluminiumtypen fügen kann. Dadurch unterstützt der die speziellen Eigenschaften des Rapide, besonders hinsichtlich Fahrkomfort und Aufprallverhalten.

Karosserieverkleidung: Zum Fügen der Leichtbauverkleidungen wurde eine 2K Polyurethan-Klebstoff eingesetzt, der sich durch unterschiedlichen Aushärtezeiten und nicht-leitende Eigenschaften auszeichnet. Dabei spielten aufgrund des Anteils von Handarbeit in der Produktion bei Aston Martin vor allem die unterschiedlichen Aushärtezeiten eine Rolle. Hinsichtlich seiner mechanischen Eigenschaften bietet der Klebstoff Vorteile durch das Verhältnis Modulus/Ausdehnung. Darauf ankommt es an, wenn unterschiedliche Werkstoffe wie beispielsweise Aluminium, Stahl und faserverstärkte Kunststoffe miteinander verbunden werden müssen. Die Eigenschaft nicht-leitend war gefordert, um Kontaktkorrosion zu vermeiden und damit zu einer langen und dauerhaften Stabilität der unterschiedlichen Materialien beizutragen.