• Audi autonomes Fahren auf der CES 2013, Bild: Audi / press-infom

    Audi autonomes Fahren auf der CES 2013, Bild: Audi / press-infom

  • Audi autonomes Fahren im Erprobungstraeger BMW 5er,  Bild: BMW / press-infom

    Audi autonomes Fahren im Erprobungstraeger BMW 5er, Bild: BMW / press-infom

  • Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

    Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

  • Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

    Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

  • Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

    Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

  • Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

    Bosch Prototyp automomes Fahren, Bild: Bosch / press-inform

  • Google autonomes Fahren, Bild: Google / press-inform

    Google autonomes Fahren, Bild: Google / press-inform

  • Mercedes-Benz autonomes Fahren, Bild: Mercedes-Benz / press-inform

    Mercedes-Benz autonomes Fahren, Bild: Mercedes-Benz / press-inform

  • Mercedes-Benz autonomes Fahren, Bild: Mercedes-Benz / press-inform

    Mercedes-Benz autonomes Fahren, Bild: Mercedes-Benz / press-inform

  • Mercedes-Benz Trucks Highway Pilot 2025

    Mercedes-Benz Trucks Highway Pilot 2025

  • Shaping Future Transportation; 2014; Magdeburg; Mercedes-Benz; autonomes Fahren; Bild: Mercedes-Benz / press-inform

    Shaping Future Transportation; 2014; Magdeburg; Mercedes-Benz; autonomes Fahren; Bild: Mercedes-Benz / press-inform

  • Shaping Future Transportation; 2014; Magdeburg; Daimler, Future Truck, Mercedes-Benz; Zukunft; Güterverkehr; Transport; Gütertransport; autonomes Fahren; Bild:  Mercedes-Benz / press-inform

    Shaping Future Transportation; 2014; Magdeburg; Daimler, Future Truck, Mercedes-Benz; Zukunft; Güterverkehr; Transport; Gütertransport; autonomes Fahren; Bild: Mercedes-Benz / press-inform

  • Volvo automomes Fahren, Bild: Volvo / press-inform

    Volvo automomes Fahren, Bild: Volvo / press-inform

  • Volvo automomes Fahren, Bild: Volvo / press-inform

    Volvo automomes Fahren, Bild: Volvo / press-inform

  • Volvo automomes Fahren, Bild: Volvo / press-inform

    Volvo automomes Fahren, Bild: Volvo / press-inform

  • Autonomes Fahren im Erprobungstraeger BMW 5er, Bild: BMW / press-inform

    Autonomes Fahren im Erprobungstraeger BMW 5er, Bild: BMW / press-inform

Das Hightech-Mobil sieht aus wie ein Auto aus einem Playmobil-Baukasten. Rund, mit zwei Augen und einem schmalen Mund zieht das rollende Ei seine Bahnen. Das Besondere daran: Das Fahrzeug hat weder ein Bremspedal noch ein Lenkrad. Das ist die Zukunft des Autofahrens, wie sie sich der amerikanische Internet-Konzern Google vorstellt. Gesteuert wird das Vehikel von einem Stop-and-Go-Knopf, einem GPS-Navigations-System und natürlich jeder Menge Sensoren, die das Umfeld des Autos ständig überwachen.

Obwohl das Google-Ei nur mit rund 40 km/h durch die Gegend zuckelt, ist es offenbar schnell genug, die Elite der deutschen Autobauer abzuhängen. Zumindest, wenn es nach einer Studie geht, die das amerikanische Forbes Magazin veröffentlicht hat. Demnach ist Google der einflussreichste Autobauer, wenn es um das autonome Fahren geht. Den zweiten Platz belegt mit Intel ein weiterer automobil-branchenferner IT-Riese. Erst auf Rang drei folgt mit GM ein bekannter Automobil-Hersteller. Mercedes-Benz ist die Nummer vier, gefolgt von Audi, Nissan, Apple und BMW. Um diese Reihenfolge zu ermitteln, analysierten die Verfasser der Studie 200 Millionen Meinungen aus rund zwei Milliarden Dokumenten plus den Texten, die auf sozialen Netzwerken, wie Twitter oder Facebook veröffentlicht wurden.

Wie Tesla bei der Elektromobilität, nehmen die Amerikaner den kürzesten Weg zum autonomen Fahren. “Es ist sicherer, dass der Computer das Auto lenkt, da die Ursache für die meisten Unfälle menschliches Versagen ist”, behauptet der Internet-Suchmaschinen-Gigant. Die Aussage mag zwar grundsätzlich richtig sein, doch sind bis zum perfekt funktionierenden autonomen Fahren noch einige Hürden zu überwinden. Eine der wichtigsten ist die ethische Verantwortung: Angenommen, das Auto fährt auf eine Unfallstelle zu, nur zwei Ausweichkorridore stehen zur Verfügung: links eine Familie mit Kind und der andere rechts. Dort steht ein Hund. Jetzt muss die Technik in der Lage sein, in Bruchteilen von Sekunden zu entscheiden, welcher Ausweichweg einzuschlagen ist.

Die konventionellen Autobauer gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahrzehnts Autos selbständig fahren können. In Ansätzen tun sie das bereits jetzt. Bei der Mercedes-Benz S-Klasse übernimmt beim Stop-and-Go-Verkehr auf Wunsch die Technik das Kommando. Die Schwaben haben auch bereits einen Truck in petto, der vom „Highway Pilot“ gesteuert autonom auf der Autobahn dahinrollt. „Dieser Lkw wird den Güterverkehr revolutionieren“, strahlt der Leiter des Geschäftsfeldes Daimler Trucks and Buses Wolfgang Bernhard. Ein Großteil der Technik, die die Zukunft des Autofahrens ermöglichen soll, ist heute schon in jeder Oberklassen-Limousine vorhanden. Helferlein wie der adaptive Tempomat, der Spurhalte-Assistent, der Tote-Winkel-Warner oder eine Stereokamera, die vor kreuzenden Verkehr warnt, bilden die Grundlage für das autonome Fahren. Allerdings müssen die Koordination all dieser Daten und der Abgleich, welches Hindernis im Weg steht, in Sekundenschnelle und zuverlässig vollzogen werden.

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Wolfgang Gomoll; press-inform