• Porsche 918 Spyder geht auf die Straße. - Bild: Porsche

    Porsche 918 Spyder geht auf die Straße. - Bild: Porsche

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Ihr gehören so legendäre Fahrzeuge wie etwa der allradangetriebene Technologieträger 959 oder zuletzt der bis 2007 produzierte 612 PS starke Zehn-Zylinder-Supersportler Carrera GT mit Carbonhaut an. Fahrzeuge, die beim Sportwagenhersteller stets die Speerspitze der technologischen Möglichkeiten repräsentierten.

So wird der 918 Spyder zwar einerseits das jüngste Mitglied dieser glorreichen Highend-Serie. Andererseits wird der 4,64 Meter lange und nur 1,17 Meter hohe Supersportler mit seinem zweisitzigen Monocoque in einer Hinsicht mit seinen Ahnen brechen.

Erstmals wird die limitierte Kleinserie nämlich nicht rein von einem Verbrennungsmotor angetrieben, sondern ? je nach Fahrprofil, Strecke und Leistungsabruf ? von zwei E-Maschinen in Kombination mit einem hochdrehenden V8-Sportmotor mit Trockensumpfschmierung. Der hat seine Wurzeln im 24-Stunden-Rennwagen RS Spyder und reckt ? ebenfalls einzigartig in einer straßentauglichen Serie ? die Abgasendrohre markant wie in der Formel 1 nach oben.

Parallel-Vollhybrid in vollem Renntrim

Der Parallel-Vollhybrid bringt die Kraft des Mittelmotors zusammen mit dem dahinter platzierten Elektromotor über ein überarbeitetes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe aus dem 911 Turbo an die Hinterräder.

Die vordere E-Maschine mit Getriebe ergänzt den Vortrieb bei Bedarf bis zur Abkopplung bei 235 km/h und erweitert das 918 Spyder-Konzept so auf intelligente Weise um einen Allradantrieb. Das 140 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batteriepaket wird mit einem alltagstauglichen Stromnetz-kompatiblen Plug-in-Ladesystem kombiniert.

Ein weiteres Highlight: Der Schwerpunkt der Bauteile liegt bei diesem Ausnahme-Fahrzeug unterhalb des Radnabenmittelpunkts.

Drei Motoren, fünf Fahrmodi

Fünf Fahrmodi stellen dem Piloten ein Repertoire vom rein elektrischen Cruisen mit mehr als 25 km Reichweite bis hin zur High Performance auf der Rennstrecke zur Verfügung.

Als technische Leckerbissen gesellen sich ein variables Dämpfersystem (PASM) sowie eine Hinterachslenkung ? ein elektromechanisches Verstellsystem für jedes Hinterrad ? hinzu. Bei aller Euphorie für ihr jüngstes Projekt betonen die Porsche-Ingenieure die Alltagstauglichkeit, die auch ein 918 Spyder, wie jeder andere Porsche auch, bieten muss. Trotz dieser Bandbreite wird dieser Technologieträger zur “schärfsten” Sportwagen-Variante, die bis dato die Werkstore in Zuffenhausen verlassen haben: Eine Beschleunigung von unter drei Sekunden, eine Vmax von über 325 km/h und ein NEFZ-Gesamtverbrauch von etwa drei Litern zeigen, welchen Enthusiasmus das Team um den Gesamtprojektleiter Dr. Frank Walliser zur Verwirklichung dieser handverlesenen Kleinserie einbringt.

Kaum verwunderlich, dass die auf 918 Exemplare limitierte Supersportwagenserie bereits den Großteil ihrer Abnehmer gefunden hat. Und diese künftigen Besitzer haben von den Werkern auch schon einen grob umrissenen Liefertermin erfahren, wie Produktionsleiter Michael Drolshagen erklärt.

Als “umrissen”, oder besser “nach oben offen” könnte man auch die technischen Daten beschreiben. Denn da werde sich noch einiges verbessern, wie die Stuttgarter anlässlich unseres Termins in der Manufaktur betonten. Will heißen, dass die erwähnten Lastenheftvorgaben von den Weissacher Entwicklern bereits weit vor SOP im kommenden September erreicht sind.

Nordschleife als das Maß aller Dinge

Der Spyder sollte ursprünglich über eine Systemleistung von 780 PS verfügen, unter 70 Gramm pro Kilometer CO2 emittieren und eine Runde auf der legendären 22,8 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife ? eine besonders relevante Größe im Hause Porsche ? in einer Zeit unter 7:22 Minuten absolvieren.

Diese Werte waren während unseres Besuchs im Frühjahr auch schon wieder überholt: Denn bereits zu Jahresbeginn vermeldete Porsche über 795 PS Systemleistung und eine Rundenzeit von 7:14 Minuten ? auf herkömmlicher Straßenbereifung und mit stehendem Start wohlgemerkt. 800 PS? Unter 7:14 Minuten? Da könnte noch was gehen…

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Götz Fuchslocher