Ganz vorne mit dabei ist der eTwinsterX. Das E-Antriebssystem von GKN Driveline lässt sich in Elektrofahrzeugen als Primärantrieb oder als Sekundärantrieb in Hybridfahrzeugen einseten. Das Zweigang-Getriebe baut dank seines Koaxial-Designs besonders kompakt und ist an alle erdenklichen Fahrzeuge adaptierbar. Die E-Antriebsachse empfiehlt sich auch für Offraod-Einsätze. 

Vibracoustic stellte in diesem Jahr Hinterachs-Hydrolager, die dank eines hohen Kunststoffanteils weniger Bauraum benötigen und das Gewicht um 20 Prozent reduzieren. Bei der Fertigung setzen die Experten für schwingungstechnische Lösungen auf Laserschweißen, wodurch Schraubverbindungen entfallen können.

Display, Licht und Inneraum

Einen Scheinwerfer auf Basis eines Liquid Crystal Displays (LCD) hat der Licht- und Elektronikexperte Hella im Rahmen eines Forschungsprojekts zur volladaptiven Lichtverteilung gemeinsam mit den Projektpartnern Merck, dem Institut für Großflächige Mikroelektronik (IGM) der Universität Stuttgart, Porsche, Elmos Semiconductor, Schweizer Electronic und der Universität Paderborn entwickelt und aufgebaut. „Erstmalig haben wir nun die ‚Liquid Crystal HD‘- Technologie in ein Fahrzeug integriert. Dank ihrer hohen Auflösung und Detailschärfe bietet sie ganz neue Wege in der automobilen Lichttechnik", sagt Dr. Michael Kleinkes, Leiter der Entwicklung Lichttechnik bei Hella.

Eines der Highlights fürs Interieur von Fahrzeugen ist das Multi-Layer Display (MLD). Bei dem MLD handelt es sich um eine Lösung für hochdynamische und sehr scharfe 3D-Bilder. Das technische Konzept besteht aus Softwarealgorithmen und einem neuartigen bildgebenden Verfahren mit zwei hintereinander angeordneten LCD-Oberflächen.

Mit seinem „Ac2ated Sound“ zeigte Continental in diesem Jahr ein lautsprecherloses Fahrzeug-Audiosystem, bei dem mit den im Fahrzeug vorhandenen Oberflächen Schall erzeugt wird. Bei diesem System ersetzen Aktuatoren die herkömmlichen Lautsprecher. Die Aktuatoren erzeugen den Schall, indem sie bestimmte Oberflächen im Fahrzeug in Schwingung versetzen.

Arbeitsplatz 4.0

Der Roboter wird zum Kollegen mit dem „APAS assistant“: So passt sich nach den Vorstellungen von Bosch der Arbeitsplatz 4.0 ganz und gar dem Mitarbeiter an. Teil dieses Arbeitsplatzes ist ein berührungslos kollaborierender Roboter. Der Industriearbeitsplatz der Zukunft ist laut dem Zulieferer voll vernetzt und stellt die Bedürfnisse des Mitarbeiters in den Mittelpunkt. Beispielsweise stellt sich die Höhe des Arbeitstisches auf die richtige Größe ein. Arbeitsanleitungen erhält der Mitarbeiter per Projektion in der gewünschten Geschwindigkeit. „Dank digitaler Vernetzung und Produktionsassistenten wird die tägliche Arbeit in der Industrie unbeschwerlicher, produktiver und sicherer“, sagt Dr. Stefan Hartung, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und unter anderem verantwortlich für den Bereich Industrial Technology. Kollaborative Roboter wie der APAS assistant von Bosch sind bei Automobilherstellern und -zulieferern, aber auch bei Herstellern von Gebrauchsgütern im Einsatz.