Toyota GT86

Auch Toyotas Sportwagen GT86 wird wieder mit dem vorher verwendeten Mittel R134a befüllt. - Bild: Toyota

Dieses Mittel war bisher in der Branche üblich. Seit Jahresbeginn lässt die Europäische Kommission auf Grund verschärfter Klimaschutzvorgaben aber bei der Zulassung von Neuwagen nur noch das neue Mittel R1234yf zu. Es erfüllt die Auflagen und soll umweltschonender sein. Der deutsche Autobauer Daimler äußerte jedoch Sicherheitsbedenken ob der Brennbarkeit bei Unfällen und kämpft seither gegen die Verwendung an.

Japaner sehen Zweifel der Verbraucher

Toyota habe im vergangenen Herbst selbst Tests mit dem neuen Kältemittel R1234yf durchgeführt und das Mittel für sicher befunden. Es seien jedoch Zweifel bei Verbrauchern, gemeinnützigen Organisationen (NGO), Medien und Behörden über die Sicherheit des neuen Kältemittels aufgekommen, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des deutschen Toyota-Ablegers. Deshalb habe man sich “zu der temporären Maßnahme” entschieden, auf das alte Kühlmittel R134a zurückzugreifen.

Betroffen sind die Modelle Prius Plus, Lexus GS und der Sportwagen GT86. Toyota kann diese Fahrzeuge wieder mit dem vorher verwendeten Mittel R134a befüllen, weil der Autobauer für diese Modelle noch bestehende Typgenehmigungen hat.

Leider gebe es bei der Frage des geeigneten Kühlmittels derzeit keinen Konsens auf dem europäischen Markt. “Sobald sich diese Situation geklärt hat und ein Konsens gefunden wurde, werden wir im Einklang mit diesem Ergebnis verfahren”, heißt es vom Unternehmen.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke