Toyota Yaris

Mit dem neuen Design des Yaris hofft Toyota den Nerv der Zeit zu treffen. Markanter und unverwechselbar soll der Kleinwagen wirken. Bild: Toyota

Der neue Yaris präsentiert sich in der neuen Toyota Designsprache. Seine Front wird von einem Kühlergrill in markanter X-Form dominiert, dessen Mittelpunkt das Toyota Logo bildet. Am Heck fallen insbesondere die neuen LED-Rückleuchten ins Auge. Weitere sichtbare Neuerungen sind der in den Stoßfänger integrierte Diffusor und ein neu gestalteter Kennzeichenbereich. Dank der modifizierten Optik soll der Yaris nun kraftvoller wirken. Auch den Innenraum überarbeitete der japanische Autobauer. Die Entwickler legten den Fokus dabei auf eine höhere Qualitätsanmutung. Alessandro Massimino, Product Manager in Brüssel, erklärt dazu: “Mit dem neuen Modell wollen wir deshalb nicht nur den Verstand unserer Kunden erreichen, sondern auch ihr Herz erobern.”

Toyota hat die Karosserie mit 36 zusätzlichen Schweißpunkten weiter versteift und eine zusätzliche Stützstrebe für den Armaturenträger eingezogen. Das Fahrwerk profitiert von einem neuen Torsionsstab an der Hinterachse sowie geänderten Federn, Stabilisatoren, Stoßdämpfern und Anschlagpuffern. Dank einer neuen Steuerungslogik der elektrischen Servolenkung und systematisch gesenkten Wind-, Abroll- und mechanischen Geräuschen soll der Yaris des Modelljahres 2014 jetzt zu den Kleinwagen zählen, die am meisten Fahrfreude bieten.

Neue Ausstattungsstrategie

Zudem zeichnen sich sämtliche Varianten durch eine umfangreiche Serienausstattung aus. Ein Lederlenkrad, eine Klimaanlage und das Multimedia-System Toyota Touch 2 mit Rückfahrkamera sind bereits ab der Ausstattungsstufe “Comfort” serienmäßig an Bord.

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Die Front des Yaris wird vom Kühlergrill in X-Form dominiert. Bild: Toyota

Im umfangreichen Angebot der optionalen Ausstattungen findet der Kunde Extras wie Projektionsscheinwerfer mit LED-Tagfahrleuchten, 15 und 16 Zoll große Leichtmetallräder, eine Geschwindigkeitsregelanlage, eine Zweizonen-Klimaautomatik, elektrische Fensterheber hinten, einen Regen- und Lichtsensor, einen automatisch abblendenden Innenspiegel, das Smartkey-System, Alcantara-Ausstattung sowie Privacy Glas für den Fond oder auch ein Panorama-Glasdach.

Kräftig und sparsam zugleich

Für den neuen Yaris stehen wie bisher vier Antriebsvarianten zur Verfügung: Zwei Benzinmotoren, ein Dieselmotor und ein Hybridantrieb.
Die Hybridversion, für die sich mittlerweile jeder dritte Yaris-Käufer entscheidet, erfüllt die Abgasnorm EU-6 und zeichnet sich durch nochmals gesenkte Verbrauchs- und Emissionswerte aus. Mit einer CO2-Emission von 75 Gramm (vorläufiger Wert) pro Kilometer (-4 g/km)und einem Durchschnittsverbrauch von weniger als 3,3 Litern (vorläufiger Wert) auf 100 km (-0,2 l/100km) soll diese Antriebsvariante Maßstäbe im Segment setzen.

Hybrid-Technologie hat den Yaris beflügelt

Europa verzeichnet den weltweit am schnellsten wachsenden Markt für Hybridfahrzeuge. Der Absatz stieg 2013 um 34 Prozent und machte rund 12 Prozent der weltweit verkauften Hybridfahrzeuge aus. Im selben Zeitraum legte Toyota beim Absatz seiner Hybridfahrzeuge um 43 Prozent zu. Heute entscheiden sich schon zwei von zehn Toyota Kunden für einen Pkw mit Hybridantrieb. Nachdem sich die Hybridtechnologie als Antriebsvariante etabliert hat und die Hybridmodelle mit einer starken positiven Restwertentwicklung punkten können, gilt auch der Yaris Hybrid bei potenziellen Kunden als echte Alternative zu Benzin- oder Dieselfahrzeugen im B-Segment.

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Mit den LED-Leuchten will Toyota das Heck des Yaris attraktiver gestalten. Bild: Toyota

Das Jahr 2013 brachte für den Yaris Hybrid eine Verdopplung der Verkäufe in Europa gegenüber 2012 , die damit auf 49.774 Einheiten stiegen. Aktuell beträgt der Anteil der Hybridversion am Gesamtabsatz der Yaris Modelle in Westeuropa 31 Prozent. Damit ist der Yaris Hybrid das meistverkaufte Fahrzeug mit alternativem Antrieb im B-Segment.

Darüber hinaus spielt die Hybrid-Technologie für Toyota eine entscheidende Rolle, wenn es um die Gewinnung neuer Kunden geht. Sechs von zehn Käufern von Toyota Hybridmodellen sind mittlerweile Neukunden der Marke.

Gabriel Pankow/Toyota