TRW Beifahrerairbag

Das neue Design eines Beifahrerairbags sorgt für verkürzte Entwicklungszeit und reduziert darüber hinaus die Entwicklungskosten für das Armaturenbrett. Bild: TRW

Der neue Airbag bietet volle Schutzwirkung für den Beifahrer, spart aber Platz im Armaturenbrett. Das bringt Vorteile in der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums, der Ergonomie und der Funktionalität mit sich und reduziert zudem die Entwicklungskosten. Über mehrere Jahre hat TRW am Standort Alfdorf Vorentwicklungen für die neuartige Airbag-Technologie durchgeführt, die letzten zwei Jahre davon in Zusammenarbeit mit einem europäischen Fahrzeughersteller. Dies hat schließlich zu einem Serienauftrag für diesen Hersteller geführt.

Da der Beifahrer-Airbag nicht länger im Armaturenbrett verbaut werden muss, sorgt das neue Design für verkürzte Entwicklungszeit und reduziert darüber hinaus die Entwicklungskosten für das Armaturenbrett. Denn für den Dach-Airbag muss im Gegensatz zum herkömmlichen Beifahrer-Airbag keine spezielle Öffnungsklappe in der Instrumententafel entwickelt werden, durch die der Airbag nach der Auslösung entweichen kann.

Die Airbag-Einheit besteht aus einem Luftsack sowie einem Gasgenerator, der den Luftsack im Falle eines Aufpralls mit Gas befüllt. Das Modul ist leicht einbaubar und bietet darüber hinaus die Möglichkeit zur Standardisierung, da einige Komponenten für alle Applikationen gleich sind. Das neue Airbag-System ist mit verschiedensten Fahrzeugarchitekturen kompatibel.