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Auch Bosch forscht am autnomes Fahren. In mehreren Stufen will das Unternehmen bis 2025 das selbstfahrende Auto realisieren. – Bild: Bosch

Kernthese der Erhebung ist laut einem Bericht des Manager Magazins, dass sich insbesondere Paare und Familien ein selbstfahrendes Auto teilen. Ein mögliches Zukunftsszenario könnte demnach so aussehen: Morgens nach dem Frühstück fährt das autonome Auto Person A zur Arbeit. Der Wagen fährt ohne Passagier zurück nach Hause. Dort holt es Person B ab und fährt diese zur Arbeit, zum Einkaufen oder beispielsweise zum Arzt. Am Nachmittag holt das autonome Auto die Person A wieder von der Arbeit ab.

Das heißt, statt zwei Autos braucht ein US-Haushalt nur noch einen Wagen. Der legt dann allerdings übers Jahr gesehen eine deutlich größere Strecke zurück. Grundlage der Studie ist eine Umfrage der US-Highway-Behörde NHTSA. Die analysierte das Fahrverhalten von hunderttausenden Amerikanern. Dabei wird laut Aussage der Forscher der Uni Michigan dabei eins deutlich: Die Mehrzahl der Autos steht heutzutage meist nutzlos herum.

Haushalte brauchen nur noch ein Auto

Darüber hinaus sei festzustellen, dass die meisten US-Haushalte ihre Autos nicht gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt nutzen. Deshalb kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass dank selbstfahrender Autos die Zahl der Haushalte, die zwei Wagen benötigen von 42 Prozent auf 15 Prozent sinkt. Drei Autos oder mehr wären lediglich noch für 2 Prozent statt zurzeit 26,5 Prozent nötig.

Das Ergebnis birgt jede Menge Zündstoff für die Automobilindustrie. Doch die Autoren der Studie raten selbst dazu, die Ergebnisse nur als eine erste Einschätzung anzusehen. Ob die automobile Zukunft tatsächlich einmal so aussieht, hängt vor allem von der tatsächlichen Verbreitung der selbstfahrenden Autos ab.

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gp