Volvo

Im Rahmen des Non-Hit Car and Truck Projekts entstand ein Assistenzsystem, das durch eine nahtlose 360-Grad-Rundumsicht um das Fahrzeug in einer Notsituation automatisch einen sicheren, kollisionsfreien Ausweichweg findet. – Bild: Volvo

Der Zusammenschluss von verschiedenen Sensoren macht den nahtlosen Rundumüberblick möglich. Darin bestand gleichzeitig die größte Herausforderung. Erst die Entwicklung einer zentralen Steuereinheit macht den Informationsaustausch zwischen Kameras, Radar, Laser und GPS möglich.

So ist das System in der Lage, eine komplette 360-Grad-Sicht der Fahrzeugumgebung zu erzeugen und dabei alle potenziell gefährlichen Objekte zu erfassen, die der Fahrer normalerweise nicht sehen könnte. Unterstützt wird die 360-Grad-Perspektive von einem neuen Sicherheitssystem, das in allen Verkehrssituationen hindernisfreie Fluchtwege identifiziert. Dieses mit Software-Unterstützung arbeitende Feature analysiert kontinuierlich die Fahrzeugumgebung und kann den Fahrer zudem per Notbremsfunktion und automatischem Lenkeingriff unterstützen.

Anders Almevad, Projektmanager für das Non-Hit Car and Truck Projekt bei Volvo, erklärt: “Die Technik ist außerdem unverzichtbar für die Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge, die automatisch lenken und bremsen können, um unter allen Umständen eine Kollision mit einem Objekt oder anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden.” Doch zunächst konzentriere man sich darauf, verschiedene Unfallszenarien zu verhindern. In Zukunft werde Volvo aber auch verstärkt daran arbeiten, Fahrzeuge zu entwickeln, die sich an das individuelle Verhalten des einzelnen Fahrers anpassen können.

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Gabriel Pankow / Quelle: Volvo