Das berichtet “Auto Bild” (Freitag). Der große Bruder Tiguan ist seit Jahren ein großer Erfolg. Deshalb stellt ihm der VW-Konzern den kleineren und günstigeren Taigun zur Seite. Rund 15.000 Euro wird der Mini-SUV kosten. Der niedrige Preis macht für den VW-Konzern Sinn, weil so genug Platz für einen Mini-SUV zwischen Taigun und Tiguan im Segment von 20.000 Euro bleiben würde.

Volkswagens Griff in den Konzernbaukasten

Auch beim neuen Baby-Tiguan greift VW in den Konzernbaukasten: Der Taigun basiert entweder auf dem Golf oder auf dem Up. Bildet der Up die Basis, wäre genügend Platz für einen zusätzlichen Polo-SUV mit Golf-Technik. Technisch käme für den neuen Wolfsburger auf Grundlage des Up nur ein Dreizylinder mit Vorderradantrieb in Frage. Steht indes der Golf Pate für den Mini-SUV, können die Kunden auch mit einer Allradversion rechnen.

Ein Vierzylinder-Motor mit bis zu zwei Litern Hubraum stünde dann außerdem bereit. Gleichzeitig würde der Preis steigen. Ungefähr 3,86 Meter wird der kleine SUV messen ? damit wäre er 32 Zentimeter länger als der Up und elf kleiner als der Polo. Mit einer breiten C-Säule, den eckigen Radhäusern und den horizontalen Linien zeigt er sich selbstbewusst. Bei den Werkstoffen geht der Trend zu Chrom, glanzschwarzem Kunststoff und LED-Technik.

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Auto Bild/Guido Kruschke