Ford Explorer

Die Markteinführung für den neuen Ford Explorer Plug-in-Hybrid ist für März 2020 geplant. Bild: Ford

| von Stefan Grundhoff

Der Sound mit der internen Bezeichnung 0-29 wurde von Ford mithilfe einer in Michigan ansässigen Film- und Soundtrack-Firma entwickelt. Der Ton wird aktiviert, wenn das Fahrzeug gestartet wird, bis 30 km/h schnell fährt und wenn man in die Fahrprogramme Rückwärts, Neutral oder den Fahrmodus D schaltet. Der neue Sicherheitston entspricht dabei den Vorschriften der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) und hält zunächst in den kommenden Plug-In-Hybriden der Modelle Escape und Explorer Einzug. Die Ford Motor Company arbeitet derzeit daran, einen markenspezifischen Sound für die Hauptmarke Ford zu entwickeln.

Die Edeltochter Lincoln soll derweil einen eigenen Ton bekommen. Während die NHTSA Parameter festgelegt hat, haben Autohersteller einen gewissen Spielraum, wie sie die Anforderung umsetzen. Die NHTSA schlug 2013 eine Regelung vor, die nunmehr 2020 in Kraft tritt (In der EU müssen Elektroautos und Hybride seit Mitte 2019 ein Warngeräusch von sich geben). Im Wesentlichen hat der gesamte Prozess zur Einführung von Sicherheitstönen für elektrifizierte Fahrzeuge ein Jahrzehnt gedauert.