“Mit dem neuen Mercedes-AMG GT starten wir erstmals in einem anspruchsvollen Sportwagen-Segment, das der Wettbewerb bereits hochkarätig besetzt hat. Dies ist für uns Ansporn und Antrieb zugleich, um Sportwagen-Enthusiasten in aller Welt zu beweisen, zu welcher Performance AMG fähig ist”, sagt Daimler-Vorstandsmitglied Thomas Weber.

Motorenproduktion in Handarbeit

“Gebaut wird er nach der Devise ?Handcrafted By Racers? ? das sagt alles über unsere Herkunft und unseren Spirit”, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Mercedes-AMG. Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor wird nach dem Prinzip “one man, one engine” in Affalterbach hergestellt. In der Motorenmanufaktur fertigen Motorenmonteure die Triebwerke von Hand ? sichtbar an der AMG Motorplakette mit der Unterschrift des Motorenmonteurs.

Das erste Sportwagentriebwerk mit innen montierten Turboladern – heißes Innen-V – und Trockensumpfschmierung wird in zwei Leistungsstufen gebaut: als GT mit 340 kW (462 PS) und als GT S mit 375 kW (510 PS). Der Sprint von null auf 100 km/h soll innerhalb von 3,8 Sekunden erledigt sein. Der Vorwärtsdrang ist erst bei 310 km/ zu Ende.

 

Gleichzeitig soll der Zweisitzer dank praktischer Heckklappe, gut nutzbarem Kofferraum, hohem Langstreckenkomfort und den umfangreichen Mercedes Benz Intelligent Drive Assistenzsystemen ein unkomplizierter und zuverlässiger Begleiter im automobilen Alltag sein.

Für Rennstrecken-Performance soll die Kombination aus Aluminium-Spaceframe, V8-Biturbomotor mit Trockensumpfschmierung, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse, Sperrdifferenzial, Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen und das Leergewicht von 1540 Kilogramm sorgen.

 

Das Konzept mit Frontmittelmotor und Getriebe in Transaxle-Anordnung ermöglicht eine vorteilhafte Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Dies führe – laut Mercedes – in Verbindung mit dem tiefen Fahrzeugschwerpunkt zu einem äußerst agilen Handling und erlaube hohe Kurvengeschwindigkeiten. Das Leistungsgewicht liegt bei 3,3 Kilogramm pro PS. Trotz der Power soll die Wirtschaftlichkeit nicht auf der Strecke bleiben. Daimler verspricht einen Kraftstoffverbrauch von 9,3 Litern je 100 Kilometer (NEFZ gesamt).

Gabriel Pankow