• Der Jaguar XE läuft in einem auf dem Areal des Land Rover-Stammwerkes Solihull neu errichteten Fertigungskomplex vom Band. Die im Rahmen einer Neuinvestition in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden EUR errichteten XE-Anlagen sichern am Standort 1.700 neue Arbeitsplätze. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Der Jaguar XE läuft in einem auf dem Areal des Land Rover-Stammwerkes Solihull neu errichteten Fertigungskomplex vom Band. Die im Rahmen einer Neuinvestition in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden EUR errichteten XE-Anlagen sichern am Standort 1.700 neue Arbeitsplätze. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Jaguar bringt im neuen XE zum weltweit ersten Mal RC 5754 zum Einsatz: eine bis auf einen kleinen Rest komplett aus Aluminium-Rezyklaten bestehende hochfeste Legierung. RC 5754 wird künftig auch weiteren Neuheiten des Unternehmens zugute kommen. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Jaguar bringt im neuen XE zum weltweit ersten Mal RC 5754 zum Einsatz: eine bis auf einen kleinen Rest komplett aus Aluminium-Rezyklaten bestehende hochfeste Legierung. RC 5754 wird künftig auch weiteren Neuheiten des Unternehmens zugute kommen. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Die Aluminium-Achsschenkel der \"double wishbone\"-Konstruktion werden in einem von Jaguar patentierten Produktionsprozess aus Gussrohlingen geschmiedet. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Die Aluminium-Achsschenkel der \"double wishbone\"-Konstruktion werden in einem von Jaguar patentierten Produktionsprozess aus Gussrohlingen geschmiedet. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Monocoque mit hohem Aluminium-Anteil: Jaguar verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Bau von Aluminium-Leichtbaukarosserien - er reicht zurück bis in die 1950er Jahre und den ersten Exemplaren des XK120.  Als erstes Modell auf Basis der neuen modularen Jaguar Land Rover Plattform ist der XE das erste Auto des C/D-Segments mit einem zum überwiegenden Teil aus Aluminium gefertigten Monocoque. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Monocoque mit hohem Aluminium-Anteil: Jaguar verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Bau von Aluminium-Leichtbaukarosserien - er reicht zurück bis in die 1950er Jahre und den ersten Exemplaren des XK120. Als erstes Modell auf Basis der neuen modularen Jaguar Land Rover Plattform ist der XE das erste Auto des C/D-Segments mit einem zum überwiegenden Teil aus Aluminium gefertigten Monocoque. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Jaguar Designchef Ian Callum präsentiert den XE. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Jaguar Designchef Ian Callum präsentiert den XE. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • \"Unser Ziel war ein aufregendes und dynamisches Design, das die Rolle des neuen XE als Fahrerauto eindeutig widerspiegelt. Die nach hinten versetzten Proportionen und das kompakte Package bewirken genau diesen Effekt und versetzen den XE schon im Stand in Bewegung. Er zeigt zugleich eine starke Familienähnlichkeit zum XF und wird aus der grauen Masse herausragen.\" Ian Callum, Designdirektor, Jaguar. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    \"Unser Ziel war ein aufregendes und dynamisches Design, das die Rolle des neuen XE als Fahrerauto eindeutig widerspiegelt. Die nach hinten versetzten Proportionen und das kompakte Package bewirken genau diesen Effekt und versetzen den XE schon im Stand in Bewegung. Er zeigt zugleich eine starke Familienähnlichkeit zum XF und wird aus der grauen Masse herausragen.\" Ian Callum, Designdirektor, Jaguar. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Jaguar blickt auf eine lange Geschichte im Bau besonders windschnittiger Modelle zurück. Der XE setzt diese Tradition nun mit dem niedrigsten Luftwiderstandsbeiwert (Cw-Wert) aller Jaguar Modelle fort: 0,26. Die Symbiose aus Form und Funktion ist das Ergebnis aus 1.200 CFD-Simulationen (numerische Strömungsmechanik) und über acht Millionen Stunden Rechnerzeit. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Jaguar blickt auf eine lange Geschichte im Bau besonders windschnittiger Modelle zurück. Der XE setzt diese Tradition nun mit dem niedrigsten Luftwiderstandsbeiwert (Cw-Wert) aller Jaguar Modelle fort: 0,26. Die Symbiose aus Form und Funktion ist das Ergebnis aus 1.200 CFD-Simulationen (numerische Strömungsmechanik) und über acht Millionen Stunden Rechnerzeit. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Der neue Jaguar XE wird von hochmodernen Vierzylindern - Benziner und Diesel in Voll-Aluminiumbauweise - sowie einem ebenfalls komplett aus Leichtmetall gefertigten V6 angetrieben. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Der neue Jaguar XE wird von hochmodernen Vierzylindern - Benziner und Diesel in Voll-Aluminiumbauweise - sowie einem ebenfalls komplett aus Leichtmetall gefertigten V6 angetrieben. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Erstmals machte sich Jaguar im Zuge der Entwicklung des neuen XE die Vorteile einer elektro-mechanischen Servolenkung (EPAS) zunutze. Die da heißen: Mannigfaltige Möglichkeiten zu Feineinstellungen und größere Energieeffizienz als hydraulische Systeme. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Erstmals machte sich Jaguar im Zuge der Entwicklung des neuen XE die Vorteile einer elektro-mechanischen Servolenkung (EPAS) zunutze. Die da heißen: Mannigfaltige Möglichkeiten zu Feineinstellungen und größere Energieeffizienz als hydraulische Systeme. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Die strahlgeführte Direkteinspritzung und eine voll variable Ventilsteuerung optimieren die Leistungsabgabe über das gesamte Drehzahlband. Der 90-Grad-Zylinderbankwinkel schafft genügend Platz für den nach dem Roots-Prinzip laufenden Twin-Vortex-Kompressor; eine Ausgleichwelle glättet zusätzlich den Motorlauf. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Die strahlgeführte Direkteinspritzung und eine voll variable Ventilsteuerung optimieren die Leistungsabgabe über das gesamte Drehzahlband. Der 90-Grad-Zylinderbankwinkel schafft genügend Platz für den nach dem Roots-Prinzip laufenden Twin-Vortex-Kompressor; eine Ausgleichwelle glättet zusätzlich den Motorlauf. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Jaguar prüfte den XE - hier noch als Erlkönig - auf Herz und Nieren. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Jaguar prüfte den XE - hier noch als Erlkönig - auf Herz und Nieren. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Im neuen Werk läuft alle 73 Sekunden ein XE vom Band. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Im neuen Werk läuft alle 73 Sekunden ein XE vom Band. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Der Jaguar XE ist das weltweit erste Modell mit der so genannten All Surface Progress Control (ASPC). Das System nutzt die jahrzehntelanger Erfahrung von Land Rover mit Off Road-Traktionshilfen und arbeitet wie eine auf niedrige Geschwindigkeiten eingestellte Cruise Control. Selbst auf extrem rutschigem Untergrund baut es bei Geschwindigkeiten zwischen 3,6 und 30 km/h ohne Durchdrehen der Räder maximale Haftung auf - und zwar ohne dass der Fahrer dazu irgendein Pedal betätigen müsste. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Der Jaguar XE ist das weltweit erste Modell mit der so genannten All Surface Progress Control (ASPC). Das System nutzt die jahrzehntelanger Erfahrung von Land Rover mit Off Road-Traktionshilfen und arbeitet wie eine auf niedrige Geschwindigkeiten eingestellte Cruise Control. Selbst auf extrem rutschigem Untergrund baut es bei Geschwindigkeiten zwischen 3,6 und 30 km/h ohne Durchdrehen der Räder maximale Haftung auf - und zwar ohne dass der Fahrer dazu irgendein Pedal betätigen müsste. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Das Nieten und Verkleben der Aluminium-Karosserie verschlingt weniger Energie als das traditionelle Punktschweißen. Ebenso wie der forcierte Einsatz von recyceltem Aluminium - allen voran die neue Legierung RC 5754 -, der den Bedarf an Primäraluminium senkt. Last but not least stecken in einem Jaguar XE auch 46 Kilogramm an recycelten Kunststoffen und nachwachsenden Rohstoffen - was den CO2-Fußabdruck weiter verkleinert. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Das Nieten und Verkleben der Aluminium-Karosserie verschlingt weniger Energie als das traditionelle Punktschweißen. Ebenso wie der forcierte Einsatz von recyceltem Aluminium - allen voran die neue Legierung RC 5754 -, der den Bedarf an Primäraluminium senkt. Last but not least stecken in einem Jaguar XE auch 46 Kilogramm an recycelten Kunststoffen und nachwachsenden Rohstoffen - was den CO2-Fußabdruck weiter verkleinert. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Die Karosserie des XE soll besonders steif sein. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Die Karosserie des XE soll besonders steif sein. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • \"Hinter dem Namen Ingenium steht eine neue Familie kompakter, leichter sowie reibungs- und emissionsarmer Motoren. Sie liefern genau jene Kombination aus Effizienz und Performance, die sich die weltweite Jaguar Kundschaft wünscht. Dank Ingenium avanciert der neue XE zum verbrauchsgünstigsten Jaguar aller Zeiten - und auch zum grünsten.\" Ron Lee, Group Chief Engineer, Powertrain, Jaguar Land Rover - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    \"Hinter dem Namen Ingenium steht eine neue Familie kompakter, leichter sowie reibungs- und emissionsarmer Motoren. Sie liefern genau jene Kombination aus Effizienz und Performance, die sich die weltweite Jaguar Kundschaft wünscht. Dank Ingenium avanciert der neue XE zum verbrauchsgünstigsten Jaguar aller Zeiten - und auch zum grünsten.\" Ron Lee, Group Chief Engineer, Powertrain, Jaguar Land Rover - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Die auf den Straßen der Welt über eine Distanz von 3,6 Millionen Kilometern getesteten Ingenium Motoren sind der Grundpfeiler der von Jaguar Land Rover verfolgten CO2-Reduktionsstrategie. Sie erfüllen alle aktuellen und künftigen weltweit geltenden oder erst noch in Kraft tretenden Abgasnormen. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Die auf den Straßen der Welt über eine Distanz von 3,6 Millionen Kilometern getesteten Ingenium Motoren sind der Grundpfeiler der von Jaguar Land Rover verfolgten CO2-Reduktionsstrategie. Sie erfüllen alle aktuellen und künftigen weltweit geltenden oder erst noch in Kraft tretenden Abgasnormen. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Auch das für umgerechnet EUR 628 Millionen neu errichtete Motorenwerk von Jaguar Land Rover bei Wolverhampton entstand komplett neu \"auf der grünen Wiese\". - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Auch das für umgerechnet EUR 628 Millionen neu errichtete Motorenwerk von Jaguar Land Rover bei Wolverhampton entstand komplett neu \"auf der grünen Wiese\". - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Das Fahrwerk ist sportlich ausgelegt und soll dennoch komfortabel sein. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Das Fahrwerk ist sportlich ausgelegt und soll dennoch komfortabel sein. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Bei der Fahrdynamik soll der Jaguar XE neue Maßstäbe setzen. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Bei der Fahrdynamik soll der Jaguar XE neue Maßstäbe setzen. - Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Jaguar setzt im neuen XE darüber hinaus als einer der ersten Hersteller eine Stereo Video-Kamera ein. Dieser State-of-the-art-Sensor übernimmt die Funktion der \"Augen\" für den autonomen City-Notbremsassistenten. Die Geschwindigkeit des XE und der Abstand zu Objekten in seinem Vorfeld werden exakt gemessen. Im Notfall wird automatisch eine Vollbremsung eingeleitet, um eine Kollision zu verhindern oder zumindest abzumildern. - Bild: Jaguar / JLR

    Jaguar setzt im neuen XE darüber hinaus als einer der ersten Hersteller eine Stereo Video-Kamera ein. Dieser State-of-the-art-Sensor übernimmt die Funktion der \"Augen\" für den autonomen City-Notbremsassistenten. Die Geschwindigkeit des XE und der Abstand zu Objekten in seinem Vorfeld werden exakt gemessen. Im Notfall wird automatisch eine Vollbremsung eingeleitet, um eine Kollision zu verhindern oder zumindest abzumildern. - Bild: Jaguar / JLR

Dass die Jaguar-Automobile gut aussehen, wird wohl niemand ernsthaft anzweifeln. Bei der Fahrdynamik und vor allem den Infotainment-Systemen war das Streitpotential bislang schon größer. Das soll sich mit dem neuen XE ändern. Äußerlich ist der auch die neue Jaguar-Mittelklasse-Limousine XE ein Hingucker. Die Optik orientiert sich an der des großen Bruders Jaguar XF. “Wir wollen eine Jaguar-Identität schaffen. Das ist nötig. In manchen Gegenden der USA wissen die Menschen nicht einmal, wie ein Jaguar ausschaut”, erklärt Designchef Ian Callum die Intention hinter dem Familien-Gesicht. Das Design ist nicht nur ansehnlich, sondern auch schnittig, wie der sehr gute cW-Wert von 0,26 beweist.

Moderne Assistenzsysteme

Die dynamische Silhouette der 4,67 Meter langen Limousine mit der abfallenden Dachlinie geht nicht auf Kosten des Raums. Vorne und hinten haben auch erwachsene Personen genügend Platz. Die Qualität des Interieurs gefällt mit unterschäumten Flächen. Zentrales Element des Infotainment ist ein Acht-Zoll-Touchscreen. An den Seiten und unterhalb des Monitors finden sich Bedienelemente für die Assistenzsysteme, wie zum Beispiel die Parksensoren oder die Rückfahrkamera und die Einstellungen der Klimaanlage. Allerdings ist die Hartplastik-Materialanmutung dieser Knöpfe nicht premiumlike. Der XE ist auch mit einem Laser-Head-Up-Display zu haben, das soll eine schärfere und kontrastreichere Darstellung der Piktogramme, die auf die Windschutzscheibe projiziert werden, garantieren soll. Die Einbindung des Smartphones ist ebenfalls auf dem neuesten Stand: Der Fahrer kann die Klimaanlage per Handy so programmieren, dass sie das Auto vorheizt oder runterkühlt. Auch ein Einbruch in das Fahrzeug wird sofort gemeldet und der Polizei weitergeleitet. Damit das nicht passiert, kann das Auto per Internet verschlossen werden.

Neben dem Gewicht standen das Infotainment und die Assistenzsysteme ganz oben im Lastenheft der Ingenieure. Erstmals kommt bei Jaguar eine elektro-mechanische Servolenkung zum Einsatz. Damit können die Briten bei den Fahrassistenzsystemen nachziehen: Spurwechselwarner und ein Assistent für das seitliche und parallele Parken gehören jetzt zum Repertoire des Jaguar XE. Die verbaute Stereo-Kamera ermöglicht den City-Notbremsassistenten, der bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h Auffahrunfälle verhindert. Ein Wifi-Hotspot ist im XE ebenfalls vorhanden, allerdings bietet der momentan nur 3G-Geschwindigkeit.

Ingenium-Motoren sorgen für Vortrieb

Befeuert wird die Raubkatze von den neuen Aluminium-Triebwerken der Ingenium-Baureihe, die in dem brandneuen Motorenwerk in Wolverhampton gebaut werden. Das 163-PS-Diesel-Aggregat hat einen Lader mit variabler Turbinengeometrie und einen Einspritzdruck von 1.800 bar. Der Selbstzünder wiegt 154 Kilogramm und wuchtet ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Das Resultat ist ein Verbrauch von 3,8 L/100 km und ein CO2-Ausstoß von 99 g/km. Um diesen Wert zu erreichen, muss der Fahrer zum ersten Mal seit sechs Jahren bei Jaguar wieder selbst zum Schaltknüppel greifen. Das alternative ZF-Achtgang-Automatikgetriebe beansprucht weniger Bauraum als bisher und beide Schaltvarianten erlauben später im Modellzyklus die Kombination mit einem Allradantrieb. Diese e-Performance-Variante des XE mit dem 163-PS- Diesel wiegt lediglich 1.474 Kilogramm und kostet mindestens 36.500 Euro. Die Motor-Offensive geht weiter: “Wir werden in den nächsten zweieinhalb Jahren alle drei bis sechs Monate einen neuen Motor herausbringen”, sagt Motor-Entwickler Paul Withwood. Den Vierzylinder-Benziner wird es in zwei PS-Ausbaustufen geben. Die vorläufige Leistungsspritze wird ein V6-Kompressor-Aggregat mit 340 PS sein.

Konsequenter Leichtbau

Beim Leichtbau zogen die Ingenieure alle Register. Die Karosserie besteht zu 75 Prozent aus Aluminium. Das Chassis des Jaguar XE wiegt lediglich 251 Kilogramm. Entwickler Mark White legt Wert darauf, dass die Karosserie nicht nur sehr leicht sondern auch extrem verwindungssteif ist. “Der beste Wert in dem Segment”, strahlt White. Erreicht wurde dies mit speziellen Aluminium, dass steifer und zugleich dünner ist. Dem Diktat der Gewichtsreduktion ordneten die Ingenieure alles unter. “Wir haben darüber nachgedacht, die Achse des F-Types zu nutzen. Haben uns aber dagegen entschieden, weil die zu schwer ist”, erklärt Chefdesigner Ian Callum. Stattdessen kommt beim Mittelklasse-Hoffnungsträger eine Aluminium-Integral-Hinterachse zum Einsatz. Vorne sorgt eine Aluminium-Doppelquerlenker-Konstruktion für Traktion. Die Steifigkeit der Karosserie ermöglichte eine komfortablere Abstimmung des Fahrwerks, ohne Abstriche bei der Dynamik zu machen. Dazu trägt auch die ideale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse von 50:50 bei.

Im Sommer 2015 setzt die neue Raubkatze zum Sprung in das Mittelklasse-Segment an. Die Attacke des Jaguar XE kommt zum richtigen Zeitpunkt. Das Premium-Segment soll bis zum Ende des nächsten Jahres europaweit auf 1,6 Millionen Einheiten wachsen. Für den Jaguar XE haben die Briten ein neues Werk aus dem Boden gestampft, in dem alle 73 Sekunden ein Jaguar XE vom Band laufen soll. Die neue modulare Architektur ist variabel ausgelegt, so dass mehrere Derivate folgen werden. Die Spanne reicht von einem Shooting Brake bis hin zu einem Coupé.

gp / Wolfgang Gomoll; press-inform