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Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Eintrübungen und der aktuellen branchenspezifischen Herausforderungen im Automotive-Bereich hat der Entwicklungsdienstleister Bertrandt seine Prognose für das Gesamtjahr angepasst. Bild: Bertrand

Die konjunkturelle Schwäche der Automobilindustrie und die geplanten Sparprogramme der Hersteller und Zulieferer könnten zu kurzfristigen Projektverschiebungen führen, teilte der Konzern am Mittwoch (21. August 2019) in Ehningen mit. Daher erwartet das Unternehmen nun nur noch ein operatives Ergebnis (Ebit) zwischen 52,1 Millionen und 80,3 Millionen Euro. Bislang war Bertrandt von 72,9 Millionen bis 96,4 Millionen Euro ausgegangen.

«Eine Herausforderung für uns sind derzeit die anspruchsvollen und unsicheren Rahmenbedingungen im Markt und in der Automobilbranche», sagte Finanzvorstand Markus Ruf laut Mitteilung. Die Prognose für die Gesamtleistung wurde bestätigt. Bertrandt kündigte an, die Investitionen im bis 30. September laufenden Geschäftsjahr zu kürzen.

Zudem legte das Unternehmen vorläufige Zahlen für das dritte Quartal (per Ende Juni) vor. Demzufolge stieg die Gesamtleistung um 4,3 Prozent auf 784,9 Millionen Euro. Das Ebit nahm hingegen von 49,4 Millionen auf 46,1 Millionen Euro ab.