BFFT Probandenstudien

Der Fahrzeugtechnikentwickler BFFT bietet Probandenstudien im Komplettpaket, von der Planung über die Durchführung bis zur Auswertung und Ergebnispräsentation. Bild: BFFT

Bedienen Fahrer das Navigationssystem lieber per Tasten-, Touch- oder Spracheingabe? Wie reagieren sie auf mehr Informationen im Head-up-Display? Antworten auf diese und ähnliche Fragen will BFFT aus einer Hand liefern. Der Entwicklungsdienstleister aus Ingolstadt führt daher mit einem interdisziplinären Team aus technischen und psychologischen Experten Probandenstudien durch, die zum Beispiel die menschliche Wahrnehmung (u.a. Aufmerksamkeit, Reaktionsgeschwindigkeit) untersuchen. Die Ergebnisse ermöglichen laut den Experten die Bewertung und Freigabe neuer Sicherheitskonzepte, die ergonomische Auslegung neuer Systeme und Komponenten oder die Produktbeurteilung hinsichtlich Effektivität, Zufriedenheit und anderer Parameter. Die Untersuchungsmethoden seien dabei von der Fragestellung abhängig, heißt es, und werden speziell an die Kundenwünsche angepasst: Erstellung mentaler Modelle (z.B. Kategorisierung von Fahraufgaben aus Fahrersicht), quantitative und qualitative Befragungen, Fahrzeugdatenerfassung (Simulation und Realfahrtstudien), Fahrerablenkungsmessung mittels Dual-Task-Paradigmen oder auch Blickerfassung/Eye-Tracking.

Man biete den Kunden ein ganzheitliches Komplettpaket aus Beratung, Planung, Durchführung, Auswertung einschließlich Interpretation und Präsentation der Ergebnisse. Das Besondere: Nicht viele Anbieter können technische Expertise und psychologische (Methoden-) Kompetenz aus einer Hand bereitstellen. Wie man bei BFFT betont, konzipiert, entwickelt und testet man seit mehr als 15 Jahren in den drei Trendthemen der Automobilelektronik: Fahrerassistenzsyteme, Energiespeichersysteme und Digitalisierung. Unter den rund 800 hochqualifizierten Mitarbeitern seien neben Ingenieuren und Technikern auch Diplom- und Master-Psychologen. Sie verfügen über mehrere Jahre Erfahrung in Studien zur Verkehrspsychologie, unter anderem für namhafte OEMs und Institute. Zudem könne BFFT als Fahrzeugtechnikentwickler flexibel auf einen großen Fuhrpark, hauseigene Werkstätten und technisches Equipment zugreifen, heißt es weiter. Weitere Hallen und Außenflächen zur Studiendurchführung können kurzfristig bereitgestellt werden. Ebenso stehen ein interner Probandenpool und mehrere Versuchsleiter zur Verfügung. Mit den standorten und Entsendungen im Ausland (USA, Italien, England, China) seien auch internationale Fragestellungen denkbar, heißt es. Der Kundenkreis beschränke sich dabei nicht nur auf die Automobilindustrie, sondern umfasse zahlreiche Branchen und Anwendungsgebiete (z.B. Verkehr, Usability).