Comau präsentiert hochspezialisierte Laserlabore

Die Labore sollen das Experimentieren mit neuen operativen Verfahren zur Zeit- und Kostenersparnis erleichtern. Bild: Comau

| von Götz Fuchslocher

Wie der Anbieter industrieller Automatisierungslösungen und -systemen mitteilt, hat er mit zwei Laboren in Grugliasco (Turin) sowie zusätzlichen Laboren in Shanghai und Detroit seine gesamte digitale Wertschöpfungskette verstärkt. Man biete nun ein breites Spektrum an Laserverfahren für verschiedene Industriebranchen an und wolle damit die Effizienz, die Geschwindigkeit und den Wert der Produktion steigern, so das zur FCA Group gehörende Unternehmen.

Die spezialisierten Laserlabore sind mit NJ-220-Robotern von Comau ausgestattet, die simultan und an verschiedenartigen Anwendungen arbeiten können. Sie stützen sich auf das LHYTE (Laser Hybrid Technology)-System, das das Unternehmen in Partnerschaft mit Prima Electro entwickelt hat. LHYTE soll sich für unterschiedliche Anwendungen eignen. Möglich mache dies eine patentierte Lösung, die den automatischen Wechsel zwischen Faser- und Diodenlasern gestatte, um eine optimale, hochpräzise Verbindung sicherzustellen, wie sie bei der Montage einer Batterie oder eines Elektromotors unerlässlich sei. LHYTE ermögliche den unkomplizierten Umgang unterschiedlichen Schmelztemperaturen von Werkstoffen und garantiere zudem eine zuverlässige Nahtabdichtung mit einem niedrigen elektrischen Widerstandswert.

Wir können Batteriepacks jeder Art für jedes gewünschte Leistungsniveau fertigen und die komplette elektrische Batterie montieren – vom Schweißen der einzelnen Zellen eines Moduls über das Stapeln der verschiedenen Module eines Batteriepacks bis hin zum Laserschweißen des gesamten Gehäuses“, so Giovanni Di Stefano, CTO – Electrification bei Comau. „Außerdem entwickeln wir in unserem neuesten Labor eine ähnliche Lösung für das Laserschweißen von Hairpin-Motoren.” Die Laserlabore lassen sich laut Comau entsprechend dem jeweils erforderlichen Prozess und zu fertigenden Produkttyp konfigurieren, ausstatten und anpassen. Weiter heißt es, die Projekte werden von speziell dafür abgestellten Ingenieuren begleitet.

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