DRiV Autonomes Fahren

DRiV und Forschungspartner erhalten Marie-Curie-Stipendium für die Entwicklung von Radmodul-Konzepten autonomer Fahrzeuge. Bild: Tenneco

| von Götz Fuchslocher

Wie der Fahrwerksexperte DriV mitteilt, wird er im Rahmen des Projekts „OWHEEL“ mit dem Londoner Technologieunternehmen Arrival zusammenarbeiten, das Elektrofahrzeuge entwirft und herstellt, sowie mit mehreren Universitäten und Industrieorganisationen. DriV und mehrere Forschungspartner haben ein Mobilitätsstipendium aus den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen, kurz MSCA, der Europäischen Union erhalten. Die 1996 ins Leben gerufenen MSCA sind Teil eines europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, das Stipendien zur Förderung interdisziplinärer Forschung und internationaler Zusammenarbeit vergibt.

Ziel des Projektes sei die Abgabe von Empfehlungen zur Verbesserung von Fahrdynamik und Fahrkomfort durch innovative Radmodul-Konstruktionen. Die Projektpartner sollen darin vier Radmodul-Konzepte entwickeln und deren Leistung bewerten – darunter ein passives Radmodul mit statischer Reifenpositionierung, ein passives Kompositmodul, eine aktive Ausführung mit herkömmlicher Fahrdynamik-Regelung sowie eine weitere aktive Version mit integrierter Reifenpositions-Regelung. Wie die Fahrwerkexperten mitteilen, soll auf diese Weise der Fahrkomfort in autonomen Fahrzeugen verbessert werden. Neben dem gemeinsamen Entwerfen von Entwicklungskonstruktionen werden die Projektpartner Simulationsstudien durchführen und die einzelnen Konzepte in der Praxis erproben.

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