VR-Methoden in der Fahrzeugentwicklung

Entwicklungsdienstleister Segula möchte weltweit 5.000 neue Stellen für Techniker und Ingenieure schaffen.

| von Jonas Rosenberger

Die Einstellungen betreffen laut Unternehmensangaben Ingenierue und Techniker aller Branchen in mehr als 30 Ländern weltweit. Auf Frankreich entfallen davon 2.000 Stellen, in Deutschland sollen es 150 Neueinstellungen werden. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 13.000 Mitarbeiter in den Industriesektoren Automobil, Schifffahrt, Schiene, Luftfahrt, Energie sowie Öl und Gas. Geplant ist, hauptsächlich Projektleiter und Ingenieure mit Spezialisierung auf Maschinenbau und Elektronik zu rekrutieren.

„Die Rekrutierung einer so großen Anzahl qualifizierter Mitarbeiter in einem so angespannten und innovativen Sektor wie dem Ingenieurwesen ist eine tägliche Herausforderung für unsere HR-Teams. Glücklicherweise profitieren wir von einer Reihe wichtiger Vorteile bei der Anwerbung von Kandidaten, wie die Aussicht auf Arbeit an vielfältigen und umfangreichen Projekten, große Karrierechancen und geographische Mobilität“, sagt Laurent Germain, Generaldirektor von Segula Technologies.

Segula hatte unter anderem 2018 einen Teil des Opel-Entwicklungszentrums Rüsselsheim übernommen, ob einen europäischen Engineering-Campus und ein Center of Excellence zu errichten. Ursprünglich sollten 2.000 Opel-Entwickler zu Segula wechseln, nach heftigem Widerstand aus der Belegschaft entschieden sich jedoch rund 1.300 Mitarbeiter, Abfindungen wahrzunehmen und den Autobauer komplett zu verlassen.