Exa-Software - Computersimulation

Computersimulation mit Exa-Software bei der Entwicklung des Motorsportprototyp-Fahrzeugs Peugeot 208 T16 Pikes Peak. Bild: Exa

Wie Exa mitteilt, sei man bei PSA Peugeot Citroen bei der Umsetzung ambitionierter Ziele im Bezug auf die computergestützte Simulation offen für die Einbindung von Zulieferern in den Entwicklungsprozess. Als Teil einer Kampagne zur Profitabilitätssteigerung wolle der französische Automobilhersteller ab 2025 bei seinen Fahrzeugen ausschließlich auf computergestützte Entwicklungsmethoden (CAE) zurückgreifen, heißt es. Der Ansatz von PSA sei es, nur noch ein Rechenmodell für jeden CAE-Bereich einzusetzen. So arbeite PSA bei der numerischen Strömungsmechanik (computational fluid dynamics, CFD) mit Exa zusammen, die im Bereich Aerodynamik-, Aeroakustik- und Thermodynamik-Simulation tätig sind. Darüber hinaus möchte PSA den Austausch von CAE-Informationen mit den Zulieferern von Software und Bauteilen sowie mit Hochschulinstituten ausbauen, heißt es weiter.

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Wie Exa weiter mitteilt, sei der Weg von PSA zu einer vollständig rechnergestützten Fahrzeugvalidierung im Jahr 2025 in den 1980er-Jahren mit ersten CAE-Ansätzen gestartet und heute so weit fortgeschritten, dass Prototypen nur noch für komplett neue Fahrzeugplattformen zum Einsatz kommen. Neue Modelle, die auf bestehenden Plattformen basieren, wie der aktuelle Citroen C3 mit rund 800 neuen Bauteilen, werden demnach ohne Einsatz von Prototypen entwickelt. 2016 hätten sich Vertreter von PSA mit 140 Experten unterschiedlicher Bereiche getroffen und 50 wissenschaftliche Herausforderungen bei der Umsetzung der Ziele für die digitale Veränderung im Jahr 2025 identifiziert. Beim Treffen habe man auch 22 Maßnahmen identifiziert, die schnell erfolgversprechend seien, so genannte quick wins. PSA übertrage diese aktuell auf die CAE-Prozesse.

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