• Auf der Detroit Motorshow legt das blue oval aus Dearborn kompromissloser und hungriger denn je nach. Bild: Ford/press-inform

    Auf der Detroit Motorshow legt das blue oval aus Dearborn kompromissloser und hungriger denn je nach. Bild: Ford/press-inform

  • Der Ford GT lässt als Star der Messe jene einzigartige Historie wieder aufleben, als der GT40 in der zweiten Hälfte der 60er Jahre viermal in Folge das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Bild: Ford/press-inform

    Der Ford GT lässt als Star der Messe jene einzigartige Historie wieder aufleben, als der GT40 in der zweiten Hälfte der 60er Jahre viermal in Folge das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Bild: Ford/press-inform

  • Ford will sich unter seinem neuen Chef Mark Fields mehr Sportlichkeit geben und nicht länger als graue Maus im Handel stehen. Bild: Ford/press-inform

    Ford will sich unter seinem neuen Chef Mark Fields mehr Sportlichkeit geben und nicht länger als graue Maus im Handel stehen. Bild: Ford/press-inform

  • Der Ford GT soll dabei nicht nur optisch als scharfes Teil für Rennstrecke und Straße glänzen, sondern mit technischen Finessen in Aerodynamik, Antrieb und Leichtbau Jagd machen auf die erste Sportwagenliga. Bild: Ford/press-inform

    Der Ford GT soll dabei nicht nur optisch als scharfes Teil für Rennstrecke und Straße glänzen, sondern mit technischen Finessen in Aerodynamik, Antrieb und Leichtbau Jagd machen auf die erste Sportwagenliga. Bild: Ford/press-inform

  • Für den standesgemäßen Vortrieb wird ein doppelt aufgeladener Sechszylinder-Mittelmotor mit über 600 PS sorgen. Bild: Ford/press-inform

    Für den standesgemäßen Vortrieb wird ein doppelt aufgeladener Sechszylinder-Mittelmotor mit über 600 PS sorgen. Bild: Ford/press-inform

  • Die üppige Leistung wird über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse übertragen. Bild: Ford/press-inform

    Die üppige Leistung wird über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse übertragen. Bild: Ford/press-inform

  • Das Leistungsgewicht soll durch die Verwendung von Karbon und Aluminium eines der besten im Wettbewerb sein. Bild: Ford/press-inform

    Das Leistungsgewicht soll durch die Verwendung von Karbon und Aluminium eines der besten im Wettbewerb sein. Bild: Ford/press-inform

  • Die Fahrgastzelle wird ebenso aus Karbon bestehen wie die Karosserieverkleidungen an Front und Heck.  Bild: Ford/press-inform

    Die Fahrgastzelle wird ebenso aus Karbon bestehen wie die Karosserieverkleidungen an Front und Heck. Bild: Ford/press-inform

  • Die Rahmenmodule darunter werden aus leichtem Aluminium gefertigt. Bild: Ford/press-inform

    Die Rahmenmodule darunter werden aus leichtem Aluminium gefertigt. Bild: Ford/press-inform

  • Leichtbau regiert auch in der Fahrgastzelle mit zwei Rennsitzen sowie einem Formel-1-Lenkrad, an dem verschiedene Bedienmodule untergebracht sind. Bild: Ford/press-inform

    Leichtbau regiert auch in der Fahrgastzelle mit zwei Rennsitzen sowie einem Formel-1-Lenkrad, an dem verschiedene Bedienmodule untergebracht sind. Bild: Ford/press-inform

  • Das traditionelle Cockpit wird von einem animierten Display ersetzt, das sich je nach Fahrprogramm variabel anpasst. Bild: Ford/press-inform

    Das traditionelle Cockpit wird von einem animierten Display ersetzt, das sich je nach Fahrprogramm variabel anpasst. Bild: Ford/press-inform

  • Bild: Ford/press-inform

    Bild: Ford/press-inform

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Der Leichtbau-Werkstoff Kohlefaser reduziert das Fahrzeuggewicht signifikant und verbessert so die Kraftstoffeffizienz – ohne Beeinträchtigung der Fahrzeugstabilität. Ford und DowAksa kooperieren darüber hinaus auch bei der Entwicklung von energieeffizienten Recyclingverfahren zur Wiedergewinnung der wertvollen Rohstoffe, die für den Einsatz von Werkstoffen auf Kohlefaser-Basis notwendig sind.

Ken Washington, Ford Vice President, Research and Advanced Engineering, sagt: “Wir schaffen eine leistungsfähige Allianz und führen Wissenschaftler zusammen, die fortschrittliche Materialien für die Automobile der Zukunft entwickeln werden”. DowAksa ist ein Joint-Venture der US-amerikanischen Dow Chemical Company und dem in der Türkei ansässigen Unternehmen Aksa Akrilik Kimya Sanayii AS.

Das Beispiel Ford GT

Der Ford GT ist laut Ford ein gutes Beispiel für die Anwendung von Leichtbaumaterialien. Bei dem Supersportler kommen bereits modernste Verbundwerkstoffe und Kohlefaser-Produkte zum Einsatz. Kohlefaser eignet sich dank seiner hohen Steifigkeit hervorragend als tragende Grundstruktur für die Fahrwerkskomponenten.

Hierdurch erreicht der Sportwagen ein Leistungsgewicht, das zu den besten seiner Klasse zählt. Im Vergleich mit Stahl bieten Kohlefaserwerkstoffe einen Gewichtsvorteil von mehr als 50 Prozent.

Ford Lightweight Fusion Concept

Ein weiteres Beispiel für Leichtbauweise mit gewichtssparenden Materialien wie Aluminium, Magnesium und Kohlefaser-Verbundwerkstoffen ist der Ford Lightweight Fusion Concept. Das Fahrzeuggewicht dieser auf dem Ford Fusion ? hierzulande bekannt als Mondeo – basierenden Studie konnte gegenüber dem konventionellen Serienmodell um nahezu 25 Prozent reduziert werden.

Ford und Dow Chemical kooperieren bereits seit 2012

Ford und Dow Chemical arbeiten bereits seit 2012 zusammen, um kostengünstige Kohlefaser-Verbundwerkstoffe zu entwickeln. Ebenfalls im Jahr 2012 hat das europäische Ford Forschungszentrum in Aachen (Research Innovation Center Aachen) mit der Erforschung neuer Produktionsprozesse rund um verringerte Zykluszeiten beim Einsatz von Kohlefaser-Komponenten begonnen. Die Ingenieure in Aachen arbeiten dabei eng mit ihren Kollegen in den USA zusammen.

Mit der Kooperation werden Ford und DowAska zugleich Mitglieder des neu gegründeten “Institute for Advanced Composites Manufacturing Innovation”, das von der US-Regierung ins Leben gerufen wurde. Das Institut ist Teil eines größeren Netzwerks für Fertigungsinnovationen und wird durch das US-Energieministerium unterstützt.

gp