Produktion bei Maserati

Im Forschungsprojekt FlowPro sollen nur Möglichkeiten zur Steuerung der Intralogistik erprobt werden. Bild: Siemens

| von Werner Beutnagel

In der Mikrologistik bis zur Losgröße 1 sollen dabei KI-basierte Systeme eingesetzt werden, um dezentral organisierte, boden- und luftgebundene Transportsysteme autonom zu steuern. Dabei soll die Mikromobilität von Waren in Industrieparks und die Intralogistik auf dem Land- und Luftweg verbessert werden und der Transport einzelner Bauteile wirtschaftlicher werden. Zu den Anwendungsfällen zählen unter anderem Notlieferungen: Im Falle fehlender Bauteile soll mit Hilfe von kleinen Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) oder mit Hilfe von Multicopter-Drohnen ein reibungsloser Verlauf der Produktion sichergestellt werden.

Die genutzten Logistikeinheiten kommunizieren miteinander, um über ein KI-gestütztes Angebotssystem die geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für die anfallenden Transportaufträge zu ermitteln. Dabei soll es jederzeit möglich sein, weitere Transporteinheiten einzubinden oder eigene Einheiten gegen Gebühr zur Verfügung zu stellen.

Beteiligt am Projekt, das vom BMVI mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert wird, sind die Emqopter GmbH, die Hochschule Würzburg-Schweinfurt, die Flexus AG, die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, die InSystems Automation GmbH – ASTI Mobile Robotics sowie die Siemens AG. Die Projektlaufzeit erstreckt sich vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2023.

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