Kiekert Türschutzsystem i-protect

Markus Berghahn (links), Kiekert Senior Manager Global Mechatronics, und Dr. Thorsten Nottebaum (rechts), Kiekert Vice President Product Development, überzeugten mit Kiekerts i-protect die Teilnehmer beim Münchner Management Kolloquium. Bild: Kiekert

Wie die Schließsystem-Experten betonen, werde die zukunftsträchtige Technologie i-protect das ungewollte Anschlagen von Autotüren an unmittelbare Hindernisse verhindern und einen weiteren Beitrag zu mehr Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr leisten. Ein modernes Sensorsystem zur Umfelderkennung und ein Türbremssystem zeichnen i-protect aus. Die im Fahrzeug eingebaute Elektronik wertet das Signal aus und gibt den Haltebefehl unmittelbar an die Türbremse weiter, sobald sich ein Hindernis in der Nähe der Tür befindet. Der Stoppmechanismus von i-protect setzt am Fangband der Autotür an und stoppt die Autotür bei Bedarf elektromagnetisch zentimetergenau vor dem Hindernis. i-protect erkennt laut Kiekert statische Objekte in beliebiger Bauform und Größe im Schwenkraum der Tür. Die energieeffiziente Technologie zeichne sich durch eine unbestromte Haltekraft aus, heißt es. Hierbei erfolge der Stromverbrauch ausschließlich bei der Bewegung und beim Bremsen der Tür. Die lageabhängige Haltekraft der Tür und eine stufenlose Türfeststellung verschaffen dem Endverbraucher zusätzlichen Komfort beim Aussteigen aus dem Fahrzeug, so die Schließsystem-Experten.

„Beim Aufbau unseres i-protect-Prototypenfahrzeuges galt es, anspruchsvolle technische Hürden zu überwinden. Die Sensorik musste so positioniert werden, dass Objekte unterschiedlicher Größe und Oberfläche erkannt werden. Es gibt bislang zwar unterschiedliche Ansätze für Türschutzsysteme, aber keine vergleichbare Technologie zu unserem i-protect“, so Kiekert Vorstandsvorsitzender Dr. Karl Krause. Kiekert wird diese Next-Generation-Technologie von i-protect im nächsten Schritt zur Integration in verschiedenste Fahrzeugkonzepte weiterentwickeln. Mit i-protect ist Kiekert einmal mehr weltweit Vorreiter bei der Umsetzung von Türsystemen, die Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr auf eine neue Stufe heben. Die Idee für das neuartige Türschutzsystem stammt von einer Schülergruppe der Erzbischöflichen Liebfrauenschule aus Köln. Mit dieser Idee hatten die Schüler den bundesweiten Wettbewerb „business@school“ der Unternehmensberatung Boston Consulting Group gewonnen. Im Rahmen seines weltweiten Trendscoutings hat Kiekert die Entwicklung des Projektes begleitet. Beim diesjährigen Münchner Management Kolloquium am 15. und 16. März präsentierte der Automobilzulieferer i-protect erstmals einer breiten Öffentlichkeit.