Ein blauer Renault aus der Frontansicht mit großem Logo.

Hyvia wird an vier Standorten in Frankreich tätig sein. Bild: AdobeStock / yakub88

| von Fabian Pertschy

Renault und Plug Power, ein Anbieter von Wasserstofflösungen, haben das Joint Venture Hyvia gegründet, um schlüsselfertige Wasserstoff-Mobilitätslösungen zu entwickeln. So soll ein komplettes Ökosystem entstehen, das leichte Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb, Ladestationen und die Versorgung mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff umfasst. Hinzu kommen Wartung und Flotten-Management.

Die ersten drei Brennstoffzellenfahrzeuge basieren auf der Renault Master-Plattform und sollen Ende 2021 in Europa an den Start gehen. Die integrierte Wasserstofftechnologie ergänzt dabei die E-Tech-Lösung des OEMs und erhöht die Fahrzeugreichweite auf 500 Kilometer – bei einer Ladezeit von drei Minuten. Das Joint Venture befindet sich zu gleichen Teilen im Besitz der beiden Partner. Die Leitung wird der Franzose David Holderbach übernehmen. Er verfügt über rund 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Strategie, Produkt und internationaler Vertrieb bei der Renault Group.

Hyvia wird an vier Standorten in Frankreich tätig sein: Der Hauptsitz sowie die Forschungs- und Entwicklungsteams werden in Villiers-Saint-Frédéric angesiedelt, wo sich auch das Technik- und Entwicklungszentrum der Renault Group für leichte Nutzfahrzeuge befindet. Die Prozess-, Fertigungs- und Logistikteams werden in Flins verortet und bis Ende 2021 die Montage von Brennstoffzellen und Ladestationen starten. Die Montage der ersten Fahrzeuge erfolgt im Werk Batilly. Die Brennstoffzellen-Integration wird von der Renault-Tochter PVI durchgeführt, die ihren Sitz in Gretz-Armainvilliers hat.

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