Mitarbeiter im Prototype Development Center bei Seat in Martorell

Im Prototype Development Center in Martorell widmet sich Seat Technologiethemen wie VR, 3D-Druck und Industrie 4.0. Bild: Seat

| von Werner Beutnagel

Zu den Modernisierungsmaßnahmen der Halle gehören unter anderem VR-Anwendungen für den neuen Bereich automatisierte Fertigung sowie ein 3D-Drucklabor für die Entwicklung von Prototypen und Vorserienmodellen.

In dem Gebäude in der Werkshalle 3 ist nun auch der Bereich Design for Manufacturing untergebracht, in dem Mitarbeiter interdisziplinär und mit den rund 250 Experten des PDC zusammenarbeiten können. Im Fokus steht die Analyse und Optimierung von Fahrzeugmodellen in frühen Entwicklungsstadien.

„Durch die Neugestaltung unseres Entwicklungszentrums für Prototypen können wir bei der Entwicklung und Einführung neuer Fahrzeugmodelle hocheffizient arbeiten“, erklärt Anabel Andión, Leiterin des PDC. „Wir arbeiten seit mehr als 13 Jahren mit Virtual Reality und 3D-Druck. Mit der neuen Halle und der Zusammenführung der verschiedenen Bereiche des PDC sind wir in der Lage, noch stärker in die Entwicklung von digitalen und elektronischen Lösungen für das Fahrzeug von morgen zu investieren.“

Seit Eröffnung im Jahr 2007 verbindet das PDC bei Seat den Bereich Forschung und Entwicklung mit der Produktion. Zu den insgesamt 13 hier entwickelten Fahrzeugen zählen unter anderem der Seat Leon Cross Sport oder der Cupra Ateca. Parallel dazu hat das PDC dem Hersteller zufolge 5.235 Vorserienmodelle, 2.472 Testprototypen und 224 technische Modelle hervorgebracht. Die Neugestaltung des PDC ist Teil eines fünf Milliarden Euro starken Investitionsvorhabens von Seat.

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