Hella Sensoren mit CIPOS-Technologie

Positionssensortechnologie im automobilen Umfeld: Sensoren mit CIPOS-Technologie. Bild: Hella

Wie Hella mitteilt, sind Positionssensoren mit CIPOS-Technologie robust gegenüber extremen Temperaturen, Vibrationen und magnetischen Einstrahlungen. Die Elektronikexperten entwickelten Ende der 90er Jahre die CIPOS-Technologie, die in zahlreichen Anwendungsfeldern sowie in sicherheitsrelevanten Applikationen bis ASIL D weltweit zum Einsatz kommt. Zum Beispiel in Fahrpedalgebern, Lenk- und Fahrzeugniveau- sowie in Motorpositions-Sensoren. Auch Aktuatoren am Turbolader, an der Drosselklappe, am Kühlergrill oder im Thermomanagement nutzen diese Technologie. Die Besonderheit der CIPOS-technologie sei es, dass sie es ermögliche, Positionen als hochgenaue, absolute Werte zu messen. Dies erfolge kontaktlos nach einem induktiven Verfahren. Ein weiterer Vorteil der Sensoren sei ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Vibration, Feuchte, Verschmutzung und extremen Temperaturen von minus 40°C bis über 170°C, so die Hella-Experten.

Wie man bei Hella betont, stellt die CIPOS-Technologie einen entscheidenden Baustein für die Elektromobilität und das autonome Fahren dar. In Elektrofahrzeugen kommen bürstenlos Motoren mit hoher Leistung und folglich mit hohen Strömen zum Einsatz. Die induktiv im MHz-Bereich arbeitende CIPOS-Technologie komme ohne einen Permanentmagneten aus und werde durch die entstehenden Magnetfelder der Motorströme prinzipbedingt nicht beeinflusst, heißt es dazu von Seiten des Herstellers. Eine wichtige Voraussetzung für das autonome Fahren sei die Weiterentwicklung der X-by-Wire-Systeme. Gewöhnlich werden Lenkbewegungen oder das Betätigen des Bremspedals mechanisch oder hydraulisch weitergeleitet. Bei X-by-wire-Systemen werden diese jedoch elektronisch übermittelt, wodurch laut Hella auch zukünftig vermehrt robuste und genaue Positionssensoren mit CIPOS-Technologie erforderlich werden.