Opel Insignia

Volle Auftragsbücher: Opel wird dieses Jahr alleine 158.000 Insignia von den Bändern laufen lassen.- Bild: Opel

Dies führt zu kürzeren Werksferien im Stammwerk Rüsselsheim. Statt der ehemals geplanten drei freien Wochen im Juli werde die Frühschicht nun nur noch zwei Wochen und zwei Tage pausieren, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Nach dem Ende der Werksferien seien dann zwei Sonderschichten geplant. Insgesamt werde Opel dieses Jahr rund 190.000 Fahrzeuge in Rüsselsheim produzieren – 158.000 davon als Modell Insignia, was einem Plus von 14.000 Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahr entspreche.

Zusätzlich liefen die Vorbereitungen für die Herstellung des Astra. Dieses Modell solle von Ende August an neben dem Insignia im Rüsselsheimer Werk vom Band rollen. Darüber hinaus bereitet Opel den Angaben zufolge wegen der anhaltend hohen Nachfrage “in weiten Bereichen des Rüsselsheimer Werkes” eine Nachtschicht vor.

Im Mai hatte der Autobauer seinen Europa-Marktanteil den siebten Monat in Folge gesteigert. Die Tochter des US-Konzerns General Motors steckt jedoch noch immer in den roten Zahlen und ist mit dem Europa-Geschäft die einzige GM-Region, die Verluste einfährt. Am Donnerstag hatten Medienberichte über einen möglichen Opel-Verkauf die Belegschaft in Rüsselsheim aufgeschreckt.

dpa-AFX/Guido Kruschke