Hauptsitz des schwedischen Industriekonzerns Atlas Copco

Der schwedische Konzern Atlas Copco übernimmt den Machine Vision-Experten Isra Vision mit Hauptsitz in Darmstadt. Bild: Atlas Copco

| von Jonas Rosenberger

Atlas Copco möchte mit Isra Vision als Nukleus einer neuen Division für Machine Vision zu einem Weltmarktführer in diesem Bereich werden. Isra Vision ist somit mit seinen Geschäftsbereichen Oberflächeninspektion und 3D Machine Vision Teil der langfristigen Strategie von Atlas Copco. Machine Vision soll es Kunden in verschiedenen Branchen ermöglichen, ihre Produktion zu digitalisieren.

Auch unter dem Mantel von Atlas Copco werde Isra Vision weiterhin eigenständig agieren und die Marke weiterführen. Außerdem sollen alle Standorte des Unternehmens beibehalten und die Zentrale in Darmstadt erweitert werden. CEO bleibt Enis Ersü, Gründer von Isra Vision. Atlas Copco hat seinen Hauptsitz in Stockholm, Schweden und Kunden in mehr als 180 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt rund 39.000 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2019 bei rund zehn Milliarden Euro. Die strategische Partnerschaft wird über ein öffentliches Angebot von Atlas Copco umgesetzt. So sollen Anteilseigner von Isra, die ihre Aktien andienen, 50 Euro je Aktie in bar erhalten.