Suzuki Kizashi

Auch das Modell Suzuki Kizashi ist vom Produktionsstopp betroffen. - Bild: Suzuki

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers wird die Fertigung nun bis kommenden Montag eingestellt.

In den japanischen Werken in Takatsuka, Kosai, Iwata, Toyokawa, Sagara und Osuka, die sich größtenteils in direkter Umgebung von Hamamatsu befinden, stellt Suzuki Automobile, Motorräder, Außenbordmotoren und Fahrzeugteile her. Hamamatsu liegt in der Luftlinie etwa 500 Kilometer südlich des Katastrophengebietes und 250 Kilometer südwestlich von Tokio.

Wie die Suzuki Motor Corp am Dienstag mitteilte, haben weder die Suzuki-Unternehmenszentrale im japanischen Hamamatsu noch die umliegenden sechs Werke Schaden genommen; auch Mitarbeiter wurden nicht verletzt. Hamamatsu liegt in der Luftlinie etwa 500 Kilometer südlich des Katastrophengebietes und 250 Kilometer südwestlich von Tokio.

Zwar unterhält der japanische Konzern in der Katastrophenregion keine Werke, doch aufgrund der aktuellen Situation im ganzen Land und aus Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter und ihrer Familien hat die Firmenleitung entschieden, die Produktion in Japan bis kommenden Montag zu unterbrechen. Danach soll entschieden werden, wann sie wieder aufgenommen werden kann.

Nur jedes vierte der in Deutschland und Europa verkauften Suzuki-Fahrzeuge stammen nach Unternehmensangaben aus japanischen Werken, der überwiegende Teil wird im ungarischen Esztergom sowie in Indien montiert. Aufgrund des Produktionsvorlaufes und ausreichender Lagerkapazitäten rechnet Suzuki derzeit nicht mit ernsthaften Lieferengpässen. Auch die Ersatzteilversorgung sei im Moment sichergestellt.

Etwas anders gestaltet sich laut Suzuki die Situation im Bereich Motorrad, da etwa 90 Prozent der in Deutschland verkauften Motorräder aus japanischen Werken stammen. Derzeit seien alle Modelltypen noch sofort verfügbar, aufgrund des saisonalen Geschäftes könnten jedoch schon in Kürze leichte Engpässe auftreten, sollte sich die Lage in Japan nicht bald verbessern.

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