BMW Logo

BMW muss die Produktion im südafrikanischen Rosslyn wegen eines Streik unterbrechen. - Bild: BMW

Im BMW-Werk im südafrikanischen Rosslyn stehen wegen eines Streiks derzeit die Bänder still. “Das Werk ruht”, sagte ein BMW-Sprecher zu Dow Jones Newswires. 6

Die Gewerkschaft National Union of Metalworkers South Africa (NUMSA) hatte am Montag 30.000 Arbeitnehmer in der südafrikanischen Autoindustrie zum Streik aufgerufen, nachdem die Lohnverhandlungen ins Stocken geraten waren.

Das Land am Kap ist der größte Autoproduzent Afrikas. Rund 600.000 Autos verlassen dort jedes Jahr die Fabriken. BMW beschäftigt in seinem Werk in Rosslyn etwa 3.200 Mitarbeiter. Die Verhandlungen liefen derzeit, sagte der BMW-Sprecher. Zu hoffen sei, dass es am Mittwoch weitergeht.

Neben BMW ist auch Ford von den Arbeitsniederlegungen betroffen. Die Produktion in den Werken Silverton und Struandale wurde unterbrochen. Auch General Motors lässt in Südafrika fertigen, das Unternehmen war für einen Kommentar nicht zu erreichen.

NUMSA-Verhandlungsführer Alex Mashilo sagte, die Gewerkschaft verlange ein Lohnplus von 14 Prozent. Die Autohersteller hätten bislang allerdings nur sechs Prozent mehr geboten. Die Arbeiter würden weiter streiken, bis ein besseres Angebot vorliege, fügte der Gewerkschafter hinzu.

Alle Beiträge zu den Stichworten BMW Südafrika

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke