BMW Fertigung

Steigende Materialkosten sollen durch Produktivitätssteigerungen überkompensiert werden. - Bild: BMW

Zunehmende Preise für Materialien wie Gummi und Stahl werden in diesem Jahr zu einer Belastung im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich führen, wie Einkaufsvorstand Herbert Dieses am Montagabend in München sagte. Dieser Negativeffekt werde allerdings durch Produktivitätssteigerungen überkompensiert.

Der Manager bekräftigte, dass die bestehende Einkaufskooperation mit Daimler gut laufe und speziell auch auf den wichtigen Märkten in den USA und China weiter ausgeweitet werden könnte. Zudem könnten laut dem Einkaufsvorstand nicht-markenrelevante Komponenten zusammen entwickelt werden, beispielsweise Fußgängerairbags.

Mit dem gemeinsamen Einkauf versuchen die beiden vergleichsweise kleinen Luxushersteller, Kosten zu sparen. Mit Hilfe der bereits bestehenden Kooperation sinken die jährlichen Kosten um einen Betrag im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

China und die USA sind die beiden größten Automobilmärkte der Welt. Im vergangenen Jahr hatten vor allem das Reich der Mitte und die Vereinigten Staaten der Branche ein starkes Comeback von der Krise beschert. Auch in diesem Jahr wird auf den beiden Märkten ein deutliches Wachstum erwartet.

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