Siemens Automatiserung

Forschungskooperation zu ?Automatisierung und Digitalisierung?. Bild: Siemens

Mit einem neuartigen Forschungsverbund gehen Partner aus Industrie und Wissenschaft die Zukunftsfelder „Automatisierung und Digitalisierung“ künftig gemeinsam an.

Als erstes Unternehmen schließt sich Siemens mit Universitäten und Instituten zu einem Forschungsverbund zusammen, der mit einer neuen ganzheitlichen Herangehensweise die besten Kompetenzen vereinen und umfassende Prozess- und Systeminnovationen ermöglichen soll. Die Forschungskooperation zu „Automatisierung und Digitalisierung“ wurde mit der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) gestartet. Innerhalb des Verbundes arbeiten die Forscher künftig gemeinsam an Software und Technologien für die Automatisierung und Digitalisierung der Industrie sowie an den Themen „Internet der Dinge“, „Cloud-Lösungen“, „IT Sicherheit“ und „Smart Data“. Unter Smart Data versteht man die Entwicklung neuer Anwendungen aufgrund einer intelligenten Analyse großer Datenmengen.

Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Beteilgten heißt, werde der Campus „Automatisierung und Digitalisierung“ seinen Schwerpunkt in München haben. Zu den in einem ersten Schritt geplanten Forschungsthemen gehören beispielsweise autonome Roboter, die eng mit Menschen interagieren können – etwa in künftigen, hochflexiblen Fabriken. Fertigungsprozesse und Roboter sollen durch „digitale Zwillinge“ modelliert und simuliert werden, und es soll eine einheitliche Sprache für die Kommunikation von Maschinen untereinander gefunden werden. Weiterhin sollen Algorithmen zur Smart-Data-Analyse großer Datenmengen erforscht werden, wie sie unter anderem für intelligente Energienetze, die Industrieautomatisierung, Smart Cities oder zukünftige Gesundheitssysteme eingesetzt werden können. Auch sich selbst-verwaltende („self-managed“) Cloud-Dienste, d.h. selbst-konfigurierende, selbst-optimierende, selbst-heilende und selbst-schützende Cloud-Dienste stehen im Fokus des Interesses – und natürlich die IT-Sicherheit.

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Siemens, TUM, LMU, DFKI, Fraunhofer AISEC / Götz Fuchslocher