Elektroauto mia

Das neue Elektroauto mia wird in drei Versionen im französischen Cerizay gebaut. - Bild: LEONI AG

Im zweiten Quartal 2011 beginnt das Unternehmen die Serienbelieferung des elektrisch betriebenen Microbusses mia sowohl mit herkömmlichen als auch mit Hochvolt (HV)-Bordnetzen.

Leoni hat eine maßgeschneiderte Gesamt-Bordnetz-Lösung entwickelt, die den Niedervolt- und den Hochvolt-Anforderungen genügt. Das System gewährleistet einerseits alle herkömmlichen elektrischen Funktionen wie Beleuchtung, Cockpit und Audioanlage und verbindet andererseits den Elektromotor mit der Batterie und dem Inverter.

Der Autohersteller mia electric mit Sitz in Deutschland stellt das Fahrzeug in drei Versionen in seiner Produktionsstätte im französischen Cerizay her. Das dort ansässige Tochterunternehmen wurde aus der Elektroautosparte des renommierten französischen Fahrzeugentwicklers Heuliez übernommen.

Elektroauto mia

Ab Juni 2011 wird der mia zunächst an Flottenkunden ausgeliefert. - Bild: LEONI AG

2011 sollen 5.000 mias in Deutschland und Frankreich rollen

mia electric will das Auto ab Juni 2011 zunächst an Flottenkunden ausliefern, der Verkauf an Privatkunden beginnt 2012. Da das mia-Werk in Cerizay auf eine Jahreskapazität von mindestens 10.000 Einheiten ausgelegt ist, wird das neue Elektroauto in einem Großserien-Verfahren hergestellt.

„Unser Ziel ist, vom Lieferstart im Juni bis zum Jahresende 2011 etwa 5.000 mias in Deutschland und Frankreich auf die Straße zu bringen“, sagt Dr. Roman Dudenhausen, Geschäftsführer von mia electric.