EDAG-Gebäude

Im Projekt FlexHyBat arbeitet EDAG mit Partnern an werkzeugärmeren Produktionsverfahren für Fahrzeugbodengruppen. Bild: EDAG

| von Götz Fuchslocher

Das Ende 2020 gestartete Forschungsprojekt FlexHyBat verfolgt das Ziel einer möglichst werkzeugarmen Fertigung von variantenreichen Fahrzeugbodengruppen. Die steigende Zahl alternativer Antriebskonzepte stelle die Ingenieure in der Fahrzeugentwicklung und in der Produktion vor neue Herausforderungen, heißt es von Seiten des Ingenieurdienstleisters EDAG. Schließlich gelte es, die unterschiedlichen Antriebskonzepte möglichst kostensparend in die Fahrzeugstruktur zu integrieren und vor allem wirtschaftlich zu fertigen.

EDAG kooperiert mit den Projektpartnern Data M Sheet Metal Solutions GmbH, Cloos, Bilstein, Protomaster und Fraunhofer IWU, um neue Stähle und innovative Fertigungsverfahren erstmals so miteinander zu kombinieren, dass ein flexibler und wirtschaftlicher Fertigungsprozess entsteht. Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft & Energie gefördert und vom Projektträger TÜV Rheinland Consulting GmbH betreut.

Als federführender Initiator ist die EDAG Group für die Entwicklung und Auslegung der variantenintensiven Bodengruppe und des Technikdemonstrators mit den Verbundpartnern verantwortlich. Mit der Teilnahme an dem Forschungsprojekt unterstreiche man den Anspruch, proaktiv neue Wege zu gehen, um Fahrzeugkomponenten zukünftig noch effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger entwickeln und fertigen zu können, heißt es beim Ingenieurdienstleister.

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