Um das Werk fit zu machen für die Produktion des Allrad-Boliden investierte der Autobauer 16,5 Millionen Euro in den Standort. Kerstin Lauer, Werkleiterin des Ford-Werks, sagt: “Der Focus RS ist ein erneuter Beweis für die große Flexibilität des Ford-Werks in Saarlouis. Entscheidend hierfür sind unter anderem die hoch-motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Werk. Durch sie gelingt es uns, auf einer Fertigungslinie verschiedene Baureihen mit zahlreichen Antriebsversionen und in unzähligen Innenausstattungsvarianten zu produzieren.”

Das saarländische Werk produziert das Modell dabei nicht nur für den europäischen Markt. Von Saarlouis aus geht der Focus RS auch in die USA, nach Kanada, Südafrika, Australien, Neuseeland und China. Ohnehin ist die Nachfrage nach dem Kompaktsportler schon vor dem Marktstart sehr hoch: Europaweit liegen bereits mehr als 3.100 Vorbestellungen vor. Im Internet wurde der Allrader, der seit September 2015 bestellt werden kann, gar schon mehr als 250.000 Mal konfiguriert. Marktstart in Deutschland ist voraussichtlich im März 2016.

Neue PS-Ära bei Ford

Mit dem Produktionsstart des Focus RS beginnt bei Ford im Bereich der Performance-Fahrzeuge eine neue Ära. Alleine im Jahr 2016 sollen rund 41.000 Performance-Fahrzeuge für die europäischen Märkte produziert werden. Dies entspricht einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2015 konnte der OEM den Absatz von Performance-Fahrzeugen in Europa um 62 Prozent gegenüber 2014 erhöhen.

Der ebenfalls sportliche und leistungsstarke Ford Mustang verzeichnet europaweit bislang 13.000 Bestellungen. Laut Insider-Informationen die AUTOMOBIL PRODUKTION vorliegen müssen potentielle Mustang-Käufer bis zu ein Jahr Wartezeit für ihr Pony-Car in kauf nehmen. Weitere beliebte Sport-Modelle sind Focus ST sowie Fiesta ST. Mit dem neuen Supersportwagen GT wird Ford seine Palette von Performance-Fahrzeugen künftig nach oben hin abrunden.

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gp