Martin Apfel

Martin Apfel: GM ist zuversichtlich, seine Produktionsziele in Thailand trotz der Erdbebenkatastrophe in Japan zu erreichen. - Bild: GM

Man werde in diesem Jahr wie geplant 70.000 bis 75.000 Fahrzeuge im thailändischen Werk herstellen, sagte Martin Apfel, Chef von GM in Südostasien, in einem Interview mit Dow Jones Newswires am Dienstagabend. Mögliche Lieferengpässe von Teilen aus Japan habe man bisher kompensieren können.

Bis Ende April sei die Produktion in jedem Fall gesichert. Auch darüberhinaus zeigt sich Apfel optimistisch, dass es nicht zu Einschränkungen in der Fahrzeugfertigung kommt. Man greife seinen Lieferanten in Japan derzeit unter die Arme, damit es gar nicht erst zu Lieferengpässen kommt. Das GM-Werk in Thailand bezieht aus Japan vor allem elektronische Komponenten.

Unabhängig von der Katastrophe in Japan wolle man in Zukunft stärker auf lokale Zulieferer zurückgreifen, um einerseits die Logistikkosten zu senken und andererseits dem Risiko von Wechselkursschwankungen zu begegnen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke