Peter Grendel, AP_4_15

Peter Grendel: ” Die DNA des Automobils genau da erfassen, wo sie entsteht.”

Zwar integrieren nach Einschätzung von Grendel immer mehr Automobilhersteller die Analyse von Big Data in Form von Predictive Analytics, jedoch sieht er die Möglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft. Grendel: “Die Fahrzeuge selbst erfassen und liefern über Sensoren und Diagnosesysteme eine Fülle an Daten zu Fahrverhalten, Verschleiß und Nutzung. Hinzu kommen Informationen aus Konstruktion, Produktion und Logistik sowie aus dem Service und Market Research. Mit integrierten und standardisierten MES-Systemen gelingt es, die DNA des Autos genau da zu erfassen und zu dokumentieren, wo sie entsteht.”

Welche Teile wurden konkret verwendet? Wie wurden sie verbaut? Werden diese Daten mit Fahrzeugdaten aus Sensoren und Diagnosesystemen verknüpft und analysiert, ergeben sich sehr interessante Optimierungspotenziale für die Fertigung, die Fahrzeugentwicklung und den Service. “Noch bevor ein Schaden auftritt, lassen sich so Werkstatttermine automatisch vereinbaren, inklusive reserviertem Ersatzfahrzeug. So entstehen neue Geschäftsmodelle”, erklärt Peter Grendel.

Im AUTOMOBIL PRODUKTION?Interview zeigt Peter Grendel ein Szenario auf, wie sich OEMS darauf vorbereiten können, Big Data zu analysieren und für Prognosen zu nutzen.

grendel-big-data-jetzt-fuer-prognosen-nutzen_122600_2.jpg Das komplette Interview lesen Sie hier!

Christian Klein

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