Honda Jazz

Auch der Jazz ist vom Produktionsstopp bei Honda betroffen. - Bild: Honda

Der laufende Produktionsstopp wegen der Nachwirkungen des Erdbebens von vor zehn Tagen werde verlängert, teilte die Honda Motor Co am Dienstag mit. Zulieferer hätten weiterhin Schwierigkeiten, die von Honda benötigten Autoteile bereitzustellen. Von den 110 betroffenen Zulieferern hätten 10 Prozent weiterhin Produktionsprobleme.

Der drittgrößte japanische Autohersteller will sich auch nach Alternativen umschauen. So könnten Autoteile aus anderen Werken oder von anderen Herstellern bezogen werden, sagte eine Honda-Sprecherin. Honda habe die Arbeit nur in japanischen Werken eingestellt.

Im Ausland laufe die Autoproduktion weiter. In Nordamerika hätten die eigenen Autowerke einen ausreichenden Lagerbestand, um den Betrieb bis Mitte April aufrecht zu erhalten. In Südamerika und Europa werde dies sogar bis Anfang Mai möglich sein. In Asien sei die Produktion je nach Land bis Ende März oder Anfang April möglich.

Vergangene Woche meldete der Autohersteller, daß man die Möglichkeit prüfe, ab Montag wieder Teile zu produzieren. Die Montage von Automobilen und Motorrädern stehe bis Mittwoch still, da einige Zulieferer nicht liefern könnten.

Dow Jones Newswires/gk