Igus druckt Intelligenz in 3D-gefertigte Bauteile

Igus druckt Intelligenz in 3D-gefertigte Bauteile und macht so erstmalig vorausschauende Wartung kostengünstig auch bei individuellen Verschleißteilen möglich. Bild: Igus

| von Götz Fuchslocher

Igus gibt gedruckten Komponenten Intelligenz mit auf den Weg. Im Filament-Druck gefertigt sollen sie vor Überlast warnen und ihren Wartungsbedarf melden. Die Besonderheit ist es dem Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern zufolge, dass die Sensorik erstmalig direkt ins per Multimaterial-Druck gefertigte Bauteil hineingedruckt wird. Damit werden den Experten zufolge kürzeste Lieferzeiten und niedrige Kosten ergänzt durch Industrie 4.0-Optionen.

Weit vor dem Ausfall soll das intelligente 3D-gedruckte Bauteil bereits melden, dass ein Austausch bevorsteht. Zudem könne es Überlast detektieren, um die Anwendung sofort zu stoppen und so weiteren Schaden an der Lagerstelle und der ganzen Anlage zu verhindern, heißt es.

Bereits seit 2016 produziert das Unternehmen intelligente Verschleißteile in Energieketten, Gleitlagern sowie Linearführungen. Zu Beginn wurden Gleitlager per Lasersintern aus Iglidur I3 hergestellt und die Intelligenz im Nachhinein in einem zweiten Verarbeitungsschritt eingebracht. Mit dem neuen Verfahren sei man nun in der Lage, in nur einem einzelnen Arbeitsschritt solche intelligenten Verschleißteile herzustellen, hört man vom Hersteller. Die Komponenten werden aus den Filamenten Iglidur I150 oder Iglidur I180 und einem speziell entwickelten elektrisch leitfähigen 3D-Druck-Material hergestellt

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