Industrieroboter von Kuka

Insgesamt 58 Prozent der deutschen Unternehmen haben mit Industrie 4.0 positive Erfahrungen gemacht. Bild: Kuka

Dies geht aus einer Untersuchung der Unternehmensberatung Staufen hervor. Negative Erfahrungen machen hingegen 25 Prozent der Befragen, wobei zwei von hundert Befragten angeben, Aktivitäten im Bereich Industrie 4.0 seien deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Über die Gründe für den eigenen Erfolg bestehe unter den Digitalisierern Einigkeit, so die Studienautoren: Ein strukturiertes Vorgehen und der gezielte Aufbau von Know-How seien entscheidend für den effektiven Einsatz digitaler Produktionslösungen. Die Studie belege, "dass eine erfolgreiche digitale Transformation kein Zufall ist, sondern das Ergebnis richtiger strategischer Entscheidungen und einer exzellenten Führungskultur", sagt Wilhelm Goschy, Vorstand der Staufen AG. Daher sei es besonders in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten wichtig, sich nicht von der Linie abbringen zu lassen. „Mut, Geduld und Weitsicht sind gefragt, um den langfristigen - auch digitalen - Erfolg eines Unternehmens zu sichern“, so Goschy.

Die Einschätzung darüber, welche Faktoren über Erfolg und Misserfolg der Digitalisierung in der Produktion entscheiden, fällt derweil über alle Unternehmen hinweg ähnlich aus. Als drei häufigste Gründe für den eigenen Misserfolg gelten in unzufriedenen Unternehmen fehlende Kapazitäten (79 Prozent), fehlendes Know-how (54 Prozent) und ein unstrukturiertes Vorgehen mit mangelhaften Prozessen (46 Prozent). Die digitalen Vorreiter begründen ihren Erfolg mit einem strukturierteren Vorgehen samt klarer Prozesse (70 Prozent) sowie dem gezielten Aufbau von Digital-Know-how (68 Prozent).

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